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Kontrollierte natürliche Lüftung als Teil eines effizienten Hygienekonzepts

+L: Für eine geringere Virenlast

Kontrollierte natürliche Lüftung als Teil eines effizienten Hygienekonzepts

BildAus AHA wird AHA+L: Die Richtlinien der Bundesregierung zur Bekämpfung des Coronavirus werden stetig erweitert. Neben dem bisher geforderten Trio „Abstand, Hygiene und Alltagsmaske“ gilt nun vor allem auch das regelmäßige Lüften als wichtige Präventionsmaßname. Denn nach aktuellen Erkenntnissen wird das Virus insbesondere über Tröpfchen und lange in der Luft schwebende Partikel – sogenannte Aerosole – übertragen. Dass Frischluft einen bedeutenden Beitrag zu einem gesundheitsfördernden Umfeld leistet, ist jedoch nicht erst seit Beginn der Pandemie bekannt. Schon seit vielen Jahren haben sich Unternehmen wie WindowMaster auf intelligente Systeme für die kontrollierte natürliche und hybride Lüftung spezialisiert, die heute wesentlicher Bestandteil eines ausgeklügelten Hygienekonzepts sein können.

Dass die Qualität der Innenraumluft das gesundheitliche Wohlbefinden sowie die geistige und körperliche Leistung beeinflusst, ist hinreichend bekannt. Bereits 1992 hat die deutsche Bundesregierung mit der „Konzeption zur Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen“ einen ersten entscheidenden Impuls in diesem Kontext gesetzt. Seither hat das Thema nicht an Aktualität verloren. Im Gegenteil: Es bildet unter anderem weiterhin einen Schwerpunkt im Aktionsprogramm „Umwelt und Gesundheit“ (APUG) des Bundes. Insbesondere im Hinblick auf Präventionsmaßnahmen gegen das Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion ist das Lüften nun abermals verstärkt in den Fokus gerückt. Denn das Robert-Koch-Institut (RKI) hat ebenso wie internationale Wissenschaftler und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkannt, dass die Viren neben der direkten Tröpfcheninfektion vor allem über Aerosole, die sich auch über einen längeren Zeitraum in der Luft befinden können, übertragen werden.

Empfohlene Maßnahmen für den Innenraum
Dies spielt im Außenbereich – bei Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern – keine wesentliche Rolle, da Wind und Turbulenzen potenziell virushaltige Partikel schnell verdünnen. Im Innenbereich hingegen sieht das anders aus: Befindet sich eine infizierte Person in einem geschlossenen Raum, sammeln sich Viren durch Ausatmen, Husten, Sprechen oder Niesen an. Von Wissenschaftlern – darunter unter anderem Mitarbeiter des Nationalen Instituts für Allergie und Infektionskrankheiten in Hamilton (Montana) – wurde unter Laborbedingungen festgestellt, dass vermehrungsfähige Viren in luftgetragenen Partikeln bis zu drei Stunden nach der Freisetzung nachweisbar sind. Ein regelmäßiger Luftaustausch kann das Infektionsrisiko erheblich reduzieren. Die Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) des Umweltbundesamtes (UBA) empfiehlt daher, in geschlossenen Räumen eine möglichst hohe Zufuhr von Frischluft, um potenziell virushaltige Aerosole zu entfernen. Das ist insbesondere mit Blick auf den Aufenthaltsort von Bedeutung: So verbringen Menschen in Mitteleuropa dem UBA zufolge etwa 80 bis 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen – von der Wohnung, über Verkehrsmittel bis hin zu Arbeitsplätzen, Lehr- oder Veranstaltungseinrichtungen. Während der Pandemie sei als Richtwert im Innenbereich etwa ein dreifacher Austausch der Raumluft pro Stunde erforderlich. Auch in Schulen soll in den Pausen sowie während der Unterrichtszeit alle 20 Minuten gelüftet werden. Da Anzahl und Durchmesser der Aerosole zudem stark von der Atemfrequenz und der Aktivität abhängen, werden beispielsweise für Sporträume fünf oder mehr Luftwechsel pro Stunde empfohlen. Eine dauerhafte Kippöffnung trägt laut Bundesregierung zusätzlich zu einer gesünderen, weniger virenbelasteten Raumluft bei. Dies bestätigt auch die internationale Ingenieurvereinigung Chartered Institution of Building Services Engineers (CIBSE) in ihrem „COVID-19 Ventilation Guidance“.

Kontrolliert Lüften
Um einen hohen Anteil an Frischluft zu garantieren, gibt es verschiedene Lösungen: So kann beispielsweise händisch nach Zeit und Befinden gelüftet werden. Querlüftung und Durchzug durch möglichst gegenüberliegende Fenster machen dabei einen schnellen Luftaustausch möglich. Auch effizient ist dem UBA zufolge eine Stoßlüftung über circa zehn bis 15 Minuten hinweg. Diese kann je nach Jahreszeit sowie abhängig von der Innen- und Außentemperatur zeitlich variieren. Erleichtern und unterstützen können diese Prozesse zum Beispiel intelligente Systeme zur automatisierten natürlichen Lüftung, wie sie von WindowMaster angeboten werden. Das Unternehmen hat sich bereits frühzeitig auf Raumklimalösungen, die zu einer gesunden und nachhaltigen Welt beitragen, spezialisiert. So ermöglicht beispielsweise die eigens entwickelte MotorLink-Technologie in Kombination mit den verschiedenen Fensterantrieben die smarte und präzise automatische Steuerung von Fassaden-, Wand- und Dachöffnungen. Die Wahl zwischen drei Geschwindigkeiten in Kombination mit einer möglichen Motorsynchronisation sorgt dabei für einen besonders leisen Antrieb. Nahezu geräuschlos wird dieser mit dem TrueSpeed-System des Unternehmens. Hiermit lassen sich die Fenster mit einer minimalen Antriebsgeschwindigkeit von bis zu einem Millimeter in der Sekunde öffnen und schließen. Im Durchschnitt bleibt die Geräuschkulisse damit bei unter 30 dB(A), was etwa mit einem leisen Flüstern gleichzusetzen ist. Unliebsame Störungen werden somit verhindert. Dies macht die Produkte insbesondere für den Einsatz in Arbeits- und Lehreinrichtungen interessant. Zudem ermöglicht TrueSpeed – dank des besonders langsamen Antriebs – eine millimetergenaue Fensteröffnung und somit auch eine Spaltlüftung. Da sogenannte MotorController die Kommunikation vom Fensterantrieb zur Gebäudeleittechnik (GLT) steuern, sind außerdem weniger Leitungen erforderlich, was den Einbau – auch im Vergleich zu teilweise nur schwer zu installierenden oder zu ertüchtigenden Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) – erleichtert.

Für den regelmäßigen Luftaustausch bei einem möglichst gleichbleibend behaglichen Klima sorgt die cloudbasierte Lösung „NV Embedded“. Das System arbeitet eigenständig mit offenen Kommunikationsprotokollen. Auch lässt sich flexibel in eine Vielzahl von GLT-Systemen integrieren und ist es auf sämtliche Gebäudegrößen und -typen skalierbar. Anhand spezifizierter Parameter, die als Teil einer vollständigen Belüftungsstrategie des Gebäudes festgelegt wurden, sowie durch die Speicherung anforderungsbezogener Online-Daten kontrolliert NV Embedded das Raumklima. Dabei greift es zum Beispiel auf Ist- und Soll-Angaben über Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Kohlenstoffdioxidgehalt zurück. Hierfür werden sowohl die Innen- als auch die Außenbedingungen mit Hilfe von Sensoren beziehungsweise einer Wetterstation berücksichtigt. Über Steuerungssysteme, die mit der Software verbunden sind, öffnen und schließen sich die Fenster vollautomatisiert. Auch unangenehme Zuglufterscheinungen im Winter lassen sich dank der intelligenten Technik effizient vermeiden. Die in der Cloud gespeicherten Daten ermöglichen dabei eine Analyse zur weiteren Systemoptimierung. Zudem können die Steuerung der Heizung sowie andere mechanische Systeme wie Lüftungsanlagen zur Erhöhung der Luftströmungen problemlos in die Lösung integriert werden, wenn keine Verbindung zum GLT erforderlich ist. Auch ein Sonnenschutz lässt sich über das intelligente System kontrollieren und im Einklang mit den automatisierten Fenstern steuern, ohne die Frischluftzufuhr zu beeinträchtigen. Dies ist vor allem im Sommer zum Schutz vor Erwärmung durch die direkte Sonneneinstrahlung ein weiterer Vorteil. Die einzelnen Fenster lassen sich nach Bedarf weiterhin jederzeit problemlos händisch bedienen. Damit ist sowohl eine vollkommen natürliche sowie auch eine hybride Frischluftregulierung möglich. Dies steigert nicht nur das Wohlbefinden und die Produktivität der Gebäudenutzer, sondern sorgt auch für einen effizienten, regelmäßigen Luftaustausch, wie er unter anderem in der Empfehlung „Infektionsschutzgerechtes Lüften“ der Bundesregierung gefordert wird. Denn je niedriger die Frischluftmenge, desto größer ist die luftgetragene Viruslast. Ein wirksamer Infektionsschutz besteht somit aus Abstand, Hygiene, Alltagsmasken und Lüften – also kurz: AHA+L.

Weitere Informationen sowie smarte Lösungen für die natürliche und hybride Lüftung finden Interessierte unter www.windowmaster.de.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

WindowMaster GmbH
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Deutschland

fon ..: 040 87409 560
fax ..: 040 87409 479
web ..: http://www.windowmaster.de/
email : info@windowmaster.de

Mit intelligenten Fensterantrieben und Steuerungen sowie durchdachten Regelsystemen bietet die WindowMaster GmbH nachhaltige Lösungen für das Raumklima mit kontrollierter natürlicher Lüftung. Das Unternehmen beschäftigt rund 150 Mitarbeiter und ist in Dänemark, Deutschland, Großbritannien und Norwegen sowie der Schweiz und den USA mit eigenen Vertriebsbüros vertreten. Zudem verfügt es über ein internationales Netzwerk zertifizierter Partner. Neben den Lösungen zur natürlichen und hybriden Lüftung liefert WindowMaster zertifizierte Komplettsysteme und Komponenten für den Rauch- und Wärmeabzug. Im Fokus steht dabei die Entwicklung von technisch ausgefeilten und energetisch optimierten Lösungen. Die Produkte von WindowMaster werden in über 20 Ländern und einer Vielzahl von Gebäuden – zum Beispiel im Büro-, Sport- und Bildungsbereich – eingesetzt.

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