Der spanische Anbieter icoso consulting veröffentlicht einen Ratgeber, der erklärt, worauf es beim Speichern von Zyklusdaten ankommt, und die Fragen für die eigene App Luna FemTech offen beantwortet.
Santander, 29. September 2026 — Wer seinen Zyklus in einer App festhält, legt Gesundheitsdaten an. Wo diese Daten landen, steht in der Datenschutzerklärung, und die liest kaum jemand. Das spanische Unternehmen icoso consulting S.L. hat deshalb einen Ratgeber veröffentlicht, der die Frage auf sechs Punkte herunterbricht, die sich bei jeder App nachschlagen lassen. Der Ratgeber ist frei zugänglich und setzt weder eine App noch ein Konto voraus.
Die sechs Fragen lauten: Wo stehen die Server, und gilt der Standort für alle Daten oder nur für einen Teil? Welche Daten sind verschlüsselt, und hat der Anbieter Zugriff auf den Schlüssel? Welche weiteren Dienstleister bekommen Daten, wofür, und in welchen Ländern verarbeiten sie sie? Gibt es einen unabhängigen Tracker-Report? Womit verdient die App Geld, mit Abonnements, mit Werbung oder mit Daten? Und lassen sich die eigenen Daten exportieren und löschen?
Der Ratgeber ordnet außerdem ein, dass es nicht die eine richtige Bauweise gibt. Eine App kann Einträge ausschließlich auf dem Gerät speichern, dann hält der Anbieter keine Serverkopie, und der Wechsel auf ein neues Gerät hängt davon ab, wie die App das löst. Oder sie synchronisiert über Server, dann kommt es darauf an, was verschlüsselt ist und wer die Schlüssel hält. Beides kann datenschutzfreundlich sein.
Das Unternehmen beantwortet die sechs Fragen im selben Ratgeber für die eigene App. Luna speichert synchronisierte Einträge auf Servern in der Europäischen Union, die das Unternehmen selbst bei Hetzner betreibt. Tracking- und Tagebucheinträge werden vorher auf dem Gerät mit AES-256 verschlüsselt, bis auf einzelne Angaben, die für Erinnerungen und die Synchronisierung nötig sind. Im Standardmodus verwahrt das Unternehmen einen Ersatzschlüssel, damit Nutzerinnen nach einem verlorenen Passwort wieder an ihre Daten kommen; in einem optionalen Maximum-Privacy-Modus entfällt dieser Ersatzschlüssel, dann ist eine Wiederherstellung nicht möglich. Die optionale KI-Funktion der App läuft über AWS Bedrock in der EU-Region. Der unabhängige Bericht von Exodus Privacy weist in der Android-App einen Tracker aus, Sentry zur Absturzmeldung, ohne Werbe-SDK, ohne Werbe-Kennung und ohne Standortberechtigung. Luna finanziert sich über Abonnements und Einmalpässe, zeigt keine Werbung und verkauft keine Daten.
Der Ratgeber nennt auch, wofür Luna nicht die richtige Wahl ist: Wer den Quelltext selbst prüfen und seine Einträge ausschließlich auf dem Gerät speichern will, ist bei anderen Apps besser aufgehoben, denn Luna ist nicht quelloffen und synchronisiert über Server. Die Nutzung setzt ein Konto voraus und ist ab 16 Jahren möglich.
Luna ist kein Medizinprodukt. Die App dokumentiert und erinnert; sie stellt keine Diagnosen, gibt keine Behandlungsempfehlungen und berechnet keine medizinischen Prognosen.
Der Ratgeber steht unter luna-femtech.com/guides/private-period-tracker-eu zur Verfügung, eine deutsche Fassung unter luna-femtech.com/guides/private-period-tracker-eu/de. Ein Faktenblatt, das jede Aussage zur Datenverarbeitung mit ihrer Quelle ausweist, liegt unter luna-femtech.com/facts.
Über icoso consulting S.L.icoso consulting S.L. mit Sitz in Santander, Spanien, entwickelt und betreibt die App Luna für Zyklus, Schwangerschaft, Stillzeit und Wechseljahre. Luna ist in beiden App-Stores in 31 Ländern und 24 Sprachen verfügbar. Das Unternehmen veröffentlicht unter luna-femtech.com/facts ein Faktenblatt, das jede Aussage zur Datenverarbeitung mit ihrer Quelle ausweist und kennzeichnet, welche Angaben unabhängig geprüft sind und welche Eigenaussagen bleiben.
PressekontaktDaniel Osorio Fernandezicoso consulting S.L.Santander, Spanienluna@icoso.esluna-femtech.com
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ICOSO CONSULTING, S.L.
Daniel Osorio Fernandez
Calle Juan de Herrera 18
39110 Santander (Cantabria)
619137323

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