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Branto
(Bild: Branto)

Branto: eierlegende Wollmilchsau im Pokémon-Design

Was aussieht wie ein Pokéball, könnte bald schon ihr Zuhause oder Büro bereichern: Branto, der kleine Alles- bzw. Vieleskönner. Was Branto genau verspricht und wie es mit den Chancen auf Erfolg dafür aussieht, das klären wir jetzt.

Falls Sie mit dem Thema Pokémon nichts am Hut haben, dann ist das vielleicht gar nicht verkehrt. Wer das Gerät aus der Laune heraus auf den Boden wirft, darf hinterher bloß den Boden fegen. Die Stärken von Branto zeigen sich trotzdem: Eine 360-Grad Kamera inklusive Zielverfolgung ist verbaut. Die können Sie zum Beispiel zur Überwachung eines Raumes einsetzen oder aber auch während eines Videochats bedächtig auf und ab laufen. Branto mimt in diesem Fall den Kameramann. Das allein reicht noch nicht aus, um als eierlegende Wollmilchsau durchzugehen. Deshalb hier ein kurzer Überblick über alle Features:

  • 360-Grad Kamera
  • Bidrektionale Mikrofone
  • Lautsprecher
  • WLAN, Bluetooth
  • Infrarot-Sender
  • GSM-Modul
  • ZigBee-Unterstützung

Was können Sie nun damit anstellen? Gehen wir dazu kurz de Liste durch. Die 360-Grad Kamera haben wir gerade eben schon erwähnt. Sie benutzen Sie, um einen Raum zu überwachen, Ihr schlafendes Kind im Blick zu behalten, aber auch für Videochats. Die bidirektionalen Mikrofone können im Überwachungsmodus als Geräuschmelder dienen, ansonsten übertragen sie Ihre Stimme beim Videochat. Über die beiden Lautsprecher hören Sie logischerweise Ihr Gegenüber. Sie können aber auch Musik oder Hörbücher darüber wiedergeben lassen. Hier kommen Bluetooth und WLAN ins Spiel. Audioinhalte kann Branto aus dem Internet streamen – und die Beschallung entweder selbst übernehmen oder an einen gekoppelten Bluetooth-Speaker auslagern. Videochats können per AirPlay oder Miracast (je nachdem, welcher Religion Sie angehören) an ein Smart TV oder ein entsprechendes Dongle gestreamt werden. Apropos Fernseher: Der integrierte Infrarot-Sender verwandelt Branto auch in eine Universal-Fernbedienung. Die Fernsteuerung soll mit allen Geräten mit klassischer Fernbedienung funktionieren – darunter Fernseher und Receiver, aber auch andere Geräte wie zum Beispiel Klimaanlagen. Das verbaute GSM-Modul macht Branto unabhängig von Ihrem WLAN-Heimnetz. Sie können den Aufstellungsort komplett frei wählen, denn die Stromversorgung übernimmt ein 3000mAh Lithium-Polymer Akku. Die einzige Einschränkung könnten Ihre Smart Home Komponenten machen. Zumindest, wenn Sie sie über Branto fernsteuern oder Branto in Ihr System integrieren möchten: wenn Branto beispielsweise auf Ihre Fenster-/Türkontakte, die per ZigBee kommunizieren, zurückgreifen soll, dann muss sich der kleine Ball natürlich in Reichweite befinden. Selbstverständlich können Sie per App und Branto auch Ihr smartes Licht ein- und ausschalten.

Und jetzt das große Aber: Branto steht auf der Kippe. Aktuell läuft die Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter aus. Über 95 Prozent des 50.00 US-Dollar-Ziels wurden schon erreicht – und dennoch hängt der Erfolg der Finanzierung am seidenen Faden. Falls Sie Branto interessant finden (und uns versprechen, den kleinen Ball nicht wie einen Pokéball auf den Boden zu werfen), dann sichern Sie sich vielleicht das Early Adopter-Angebot und legen gut 300 Dollar inklusive Versand für ein Exemplar hin.

Hier geht es zur bald endenden Kampagne auf Indiegogo.

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