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Dirror
(Bild: Screenshot/Dirror.com)

Dirror: Der Spiegel mit Windows 10 und Kippschalter

Spieglein, Spieglein an der Wand, was passiert heute in diesem Land? Bislang gaben reflektierende Flächen an heimischen Wänden hauptsächlich Infos über das eigene Aussehen. Der Dirror geht einen anderen Weg: Dieser Spiegel läuft mit Windows 10 und soll unter anderem die nächste Smart Home Zentrale werden.

Das Konzept hinter Dirror

Hatten Sie schon einmal ein Tablet mit stark spiegelndem Display? Dann nageln Sie sich einfach einen Holrahmen herum, installieren Windows 10 darauf und fertig ist Ihr smarter Spiegel. Denn prinzipiell ist Dirror nichts Anderes, nur in den großen Versionen mit 23 und 27 Zoll eben etwas größer als übliche Tablets. Aber ansonsten gilt für das Display: It’s not a bug – it’s a feature. Aufgelöst wird in FullHD – laut ersten Eindrücken soll das etwas pixelig wirken, weil Sie dichter vor dem Spiegel stehen, als vor einem Computer-Monitor sitzen würden. Bei Dirror geht es darum, Technik in die Einrichtung zu integrieren. Einzig das Stromkabel mit dem Kippschalter zum Ein- und Ausschalten gibt im ausgeschalteten Zustand einen Hinweis auf ein technisches Gerät. Ansonsten funktioniert Dirror wie ein herkömmlicher Spiegel – nur nicht so gestochen scharf, denn es ist ja ein Display und kein Tablet hinter einem zweiseitigen Spiegel. Der Spiegel hat allerdings einiges unter der Haube: Ein Intel Atom X7-Z8700 werkelt im Inneren und hat vier Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Damit läuft Windows 10 flüssig. Aber wo sollte ein Betriebssystem mit dem Namen Fenster auch besser laufen als hinter einer Scheibe? Weiter im Text: Dirror soll als Zentrale für das Zuhause dienen. Dazu gehört auch der Beriech des Smart Homes, aber auch einfache Dinge wie Emails, Nachrichten, Wettervorhersage oder Termine. Anstatt sich mit vielen Geräten auseinandersetzen zu müssen, soll der Spiegel das neue Informations- und Steuerungszentrum in Ihrem Zuhause werden. So haben wir das verstanden.

Preislich spielt das spiegelnde Riesentablet mit Holzkontur ganz oben mit. Die Mini-Variante mit 10.1 Zoll und etwas weniger Rechenleistung ist ab 700 Euro verfügbar, die beiden großen Modelle für 1200 Euro (23 Zoll) und 1400 Euro (27 Zoll). Die ersten Exemplare des deutschen Fabrikats werden ab August ausgeliefert.

Alles weiteren Infos direkt beim Hersteller auf www.dirror.com.

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