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IFA 2016

Gastbeitrag: Meine IFA Nachlese

Neben den bereits in unserer IFA- Vorschau beschriebenen Neuheiten, haben auch andere Hersteller an ihrem Angebot gefeilt und um neue Produkte ergänzt. Aber auch ein klarer Trend zur Vernetzung der Geräte untereinander ist ein Schwerpunkt dieser IFA gewesen. Immer mehr wird erkannt, dass es nicht nur die Masse der intelligenten Geräte ist, die der Konsument haben möchte, sondern auch eine intelligente Vernetzung der Geräte miteinander.

So geht z.B. die Dunstabzugshaube an, wenn das Kochfeld eingeschaltet wird und regelt die Geschwindigkeit des Lüfters nach der Menge des Kochdunstes.

Tado°

Der Hersteller für intelligente Heizungssteuerungen hat nicht nur die Zonensteuerung neu in seine Steuerungssoftware integriert, sondern auch Heizkörperventile vorgestellt.

Nun ist das intelligente Heizmanagement auch in Mietwohnungen, ohne eigenem Heizgerät einsetzbar. Mittels eines Software update´s und einer kleinen Zusatzsteuereinheit ist aber auch die bestehende Tado° 2 Steuerung um die Heizkörpertermostatsteuerung erweiterbar und somit eine nachgeschaltete Einzelraumregelung realisierbar. Mit dieser ausgefeilten Erweiterung setzt Tado° einen weiteren Meilenstein in der Heizungssteuerung.

Ecovacs

Ecovacs zeigte neben seinen bereits angekündigten Neuheiten, den Saugroboter Deebot R 95, der per Laserscanning den Raum vermisst und anschließend jeden Winkel des Raums saugt.
Durch das setzen einer virtuellen Wand in der App kann der Saugroboter auch nur auf einen bestimmten Bereich beschränkt saugen. Highlight auch hier die Vernetzung der Geräte. Erweiterbar um eine Kamera auf dem Saugroboter schaut der Sauger nach, wenn sich z.B. jemand per Geräusch im Nebenraum bemerkbar macht, oder aber ein Tür- Fensterkontakt ausgelöst wird und sendet die Bilder mit einer Alarmmeldung auf das Smartphone des Besitzers

Jura

Der Hersteller für Kaffeevollautomaten stellt erstmalig per App steuerbare Kaffeeautomaten vor. In der App lassen sich Kaffeerezepte individualisieren, oder Freunde und Gäste hinterlegen, die anschließend auf einem neben dem Kaffeevollautomaten liegenden Tablet nur ihren Namen in der App antippen müssen, um ihren individuellen Kaffee von dem Automaten gebrüht zu bekommen, ohne sich durch das Menü arbeiten zu müssen.

Samsung

Wie auch fast alle anderen Haushaltsgerätehesteller bietet auch Samsung via App steuerbare Geräte an. Da aber Samsung nicht nur eine große Kompetenz in Haushaltsgeräten mitbringt, sondern auch einer der größten Tablet, TV und Handyhersteller ist, war es wohl nur ein logischer Schritt, das ein großes Display in die Kühlschrankfront Einzug gehalten hat. Dieser „Familyhub“ soll die neue Kommunikationszentrale für die Familie werden.

SAMSUNG familyhub

Neben Memos und Sprachnachrichten lassen sich Kochvideos für ein eigenes Rezept aufrufen, oder das TV-Bild wiedergeben. Aber auch ein Blick in den Kühlschrank ist möglich, da mehrere Kameras im Innenraum positioniert sind. Zudem lassen sich den Lebensmitteln Verfallsdaten anheften. So sieht man ohne die Tür öffnen zu müssen, was sich mit welchem Verfallsdatum im Kühlschrank befindet und dies auch von unterwegs via Handy. Das spart Energie und Geld durch nicht verdorbene Lebensmittel.

Deutsche Telekom

hybridrouter-homebase

Neben der neuen „Magenta Smart Home Base“ hat die Telekom auch zwei kleine Neuheiten vorgestellt, die man im ersten Moment nicht so recht wahr nimmt. Wer kennt es nicht, genau zum ungünstigsten Zeitpunkt ist der Akku des Smartphones leer. Hier bietet jetzt jeder Telekomshop für  € 10,00 als Pfand eine vollgeladene Powerbank an, die man entweder wieder gegen eine Neue eintauschen kann, oder bei Rückgabe seine € 10,00 erstattet bekommt. Leider nur für die Telekom Mobilfunkkunden besteht jetzt die Möglichkeit für 24 Std und € 4,95 eine DayFlat unlimited zu buchen ohne das Inklusiv-Volumen ihres Tarifs zu verbrauchen. Außerdem ist für alle Magenta 1 Kunden, die auch EntertainTV gebucht haben, ab der IFA EntertainTV mobil kostenfrei nutzbar.

Bosch /Siemens

Die in der BSH-Gruppe vereinigten Haushaltsgerätehersteller haben ebenfalls den Vernetzungsgedanken weiter gedacht und haben ihre Haushaltsgeräte um eine Hausautomation erweitert, die neben Heizkörperthermostaten, eine Kamera, Rauchmelder und eine Alarmanlage beinhaltet. Aber auch hier lässt sich via Kamera in den Kühlschrank schauen, um beim Einkauf noch einmal die Einkaufsliste überarbeiten zu können. Neben einer Rezeptdatenbank bietet die hauseigene App, auch die Bestellfunktionen für Reinigungs-Tabs der Geschirrspülmaschine.

RWE Effizienz wird innogy

Ab der IFA heißt RWE-Effizienz nun innogy. Die beliebte Hausautomationsplattform nannte sich nicht nur um, sondern stellte in diesem Zug auch eine neue Benutzer-App vor. Komplett neu, wesentlich besser und intuitiver. Optisch kommt die App nun moderner und übersichtlicher daher. Sehr gut strukturiert und viele tolle Fitures, die dem Nutzer unendliche Möglichkeiten in der Gestaltung seines Smart Homes ermöglichen. Und damit nicht genug, gibt es auch einen Expertenmodus, der auch eigenen Ideen die Umsetzung ermöglicht.

Tendenzen

Ganz deutlich zeichnet sich ab, dass fast alle Player im Markt auf die Sprachsteuerung setzen.

Ob das Windowssystem „Cortana“ das IOS-System „Siri“ oder aber das System von Amazon “Echo“, alle Systeme sind bereits in der Erprobung und wurden bereits in den Hinterräumen präsentiert. Fast alle warten auf die deutsche Markteinführung von „Echo“. Mit den englisch sprachigen Geräten funktionieren die Hausautomationssysteme bereits , und dass sogar nahezu ohne Störungen.

 

 

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