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SmartLive: Uni Siegen startet Smart Home Forschungsprojekt

An der Uni Siegen ist man sich einig: Der Smart Home Bereich liefert in Sachen Nachhaltigkeit, Sicherheit und Komfort viele Möglichkeiten zur Nutzensteigerung.

Allerdings seien viele der aktuell auf dem Markt angebotenen Smart Home Systeme hinsichtlich Ihrer Usability noch weit bzw. zu weit von dem entfernt, was der Nutzer als komfortabel empfindet. Um diese Barriere zu beseitigen und dadurch die Akzeptanz der neuen Technologie zu steigern, wurde an der Uni Siegen ein neues Projekt ins Leben gerufen, das sich genau diesem Problem widmet.

Unter dem Namen SmartLive sollen allgemeingültige Gestaltungsrichtlinien für den Bereich Smart Home und Smart Energy entwickelt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Bildung fördert SmartLive über 3 Jahre mit insgesamt 1,2 Millionen Euro.

Das Projekt arbeitet direkt am freiwilligen „Patienten“: Gemeinsam mit den Unternehmen devolo AG, ProSyst Software GmbH, the peak lab. GmbH & Co. KG und ASEW GbR sollen Testnutzer neue Dienste und Steuerungsmöglichkeiten für das smarte Zuhause auf Usability zu prüfen. Außerdem soll ein Rahmen geschaffen werden, der es kleinen und mittelständischen Unternehmen erlaubt, ein ebensolches Testszenario für sich und die eigenen Produkte nutzen zu können.

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Nutzerfreundlichkeit gemeinsam steigern (Foto: Universität Siegen)

Falls sie Interesse am Testen von neuen Smart Home Diensten und Steuerungsmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Nutzerfreundlichkeit bzw. Bedienbarkeit haben, im Landkreis Siegen-Wittgenstein leben und im besten Fall auch schon Erfahrungen mit Smart Home Lösungen haben, können Sie sich auf der Projektseite von SmartLive direkt als freiwilliger Testnutzer bewerben. Sie sollten selbstverständlich über die technischen Voraussetzungen, nämlich einen Internetzugang und ein Smartphone, verfügen. Im Januar 2015 sollen alle Bewerber vom SmartLive Projektteam kontaktiert werden.

Wir begrüßen den nutzerbasierten Ansatz. Nur durch hohe Technologieakzeptanz kann das Wachstum im Smart Home Bereich weiter vorangetrieben werden. Aufgrund der Vielzahl von Systemen, Marken und Anwendungen sehen sich viele potenzielle Nutzer von Smart Home Technologie einem Angebots-Dschungel wie einst den unübersichtlichen Handytarifen gegenüber. An diesem Punkt anzusetzen und allgemeingültige Standards zu erschaffen, ist der richtig Weg, um die Akzeptanz zu fördern. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse vom SmartLive und haben kurz gezögert, in den Landkreis Siegen-Wittgenstein umzuziehen, um an vorderster Front Pionierarbeit im Smart Home Bereich zu leisten.

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Gerrit Schwerz

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