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Auto im Smart Home
(Bild: Philips)

Auto im Smart Home: Renault und Philips kooperieren

Das Auto als Fernbedienung für das Smart Home? Das ist nur der erste Schritt, den das auf der IAA vorgestellte Konzeptfahrzeug von Renault geht. Denn die Philosophie geht soweit, dass das Auto im Smart Home tatsächlich einen eigenen Platz bekommt – als modularer Raum.

Konzeptfahrzeug Symbioz – ein Teil der Inneneinrichtung?

Von vorne: Philips und Renault haben das Konzeptfahrzeug Symbioz gemeinsam entwickelt. Das Ziel: Die Zukunft der Mobilität erforschen, wenn das Auto selbstständig mit dem Smart Home System interagieren kann. Das Auto wird damit zu einem modularen Raum, der seine Insassen vernetzen soll. Unter anderem eben mit dem Smart Home, aber auch mit anderen Fahrzeugen und Personen. Und dieser modulare Raum ist so gestaltet, dass das Auto im Smart Home kaum auffällt, weil das Design an die Wohnumgebung angepasst ist.

Auto im Smart Home

Ob als Sitzmöbel im Wintergarten oder mobiles Büro: Das Symbioz Konzeptfahrzeug könnte das Zuhause-Gefühl auf die Straße bringen. (Bild: Philips)

Auto im Smart Home optimal vernetzt

Die Bezeichnung „Garagenfahrzeug“ könnte an Bedeutung verlieren. Schließlich wohnt Ihr Auto bei diesem Konzept tatsächlich bei Ihnen im Haus. Nur unter die Bettdecke kann es noch nicht kriechen. Dafür aber das Smart Home steuern. Im gezeigten Beispiel zeigen Ihnen 5.368 Philips Color Kinetics iW Flex LED-Lichtpunkte über dem Fahrzeug an, wie es um den Verbindungsstatus zwischen Haus und Auto steht. Die verschiedenen Weißtöne der Beleuchtung dienen dafür als Indikator. So erkennen Sie schnell, ob der Auto-Akku noch geladen wird oder das Fahrzeug etwa im Standby-Modus ist.

„Symbioz ist ein einzigartiges Projekt, das es uns ermöglicht hat, mit unseren Planern, Designern und Ingenieuren, Wissenschaftlern und Architekten, Start-ups und Soziologen gemeinsam daran zu arbeiten, Ansprüche von Kunden, Technologien und Energieverbrauch sowie Designharmonie zu erforschen. Die gemeinsame Vision mit Philips Lighting ermöglicht es uns, durch Beleuchtung die Verbindung zwischen dem Haus und dem Auto zu stärken“, sagte Laurens van den Acker, Senior Vice President des Bereichs Corporate Design bei Renault. Pierre-Yves Panis, Chief Design Officer von Philips Lighting ergänzt: „Diese Zusammenarbeit mit Renault verdeutlicht auf perfekte Weise, wie unsere vernetzte LED-Beleuchtung darauf ausgerichtet ist, mit unterschiedlichen Plattformen und Geräten zu interagieren und so das Leben der Menschen zu vereinfachen und zu verbessern.“

Das Sofa mit 680 PS

Wenn Sie jetzt denken, das Konzeptfahrzeug hätte auch die Fahreigenschaften eines Sitzmöbels, dann seien Sie beruhigt. Denn die beiden an der Hinterachse verbauten Elektromotoren liefern zusammen satte 680 PS. Wenn Sie die volle Leistung abrufen, dürfte allerdings die Reichweite leiden. Wer sparsam fährt bzw. fahren lässt, soll mit einer Akkuladung bis zu 500 Kilometer weit reisen können. Und wenn der Akku leer ist, soll er per Induktion innerhalb von 20 Minuten wieder auf 80 Prozent geladen werden können.

Erste Fahrt noch 2017

Noch in diesem Jahr plant Renault den ersten Straßeneinsatz des Symbioz-Konzeptfahrzeugs. Dabei geht es in erster Linie um das autonome Fahren. Denn erst dann, wenn Sie Ihr Auto im Smart Home benutzen und erst bei Ankunft am Zielort wieder aussteigen, geht das Konzept auf. So als würden Sie sich auf Ihr Sofa setzen und es chauffiere Sie anschließend zu Ihrem nächsten Termin. Und falls Sie diesen Termin gar nicht mehr vorbereiten möchten, aktivieren Sie den Relax-Modus, setzen sich einfach eine VR-Brille auf und tauchen während der Fahrt in eine andere Welt ab. Also zurücklehnen und auf die Zukunft freuen.

Weitere Infos zum Konzeptfahrzeug von Renault und Philips bekommen Sie auf www.renault.de.

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Gerrit Schwerz

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