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(Bild: Xetal Technologies)

@home: Steuern Sie nicht bloß Licht und Heizung

Immer mehr smarte Basis-Stationen wollen die allumfassende Lösung sein, die mit allen Smart Home Produkten klarkommt, alles wird immer einfacher, aber mal ehrlich: sollte es nicht mal etwas cooler werden? Das finden wir auch: Es wird Zeit für die nächste Stufe im Smart Home Bereich. Mit @home könnte genau das passieren.

Automatisieren hat bei – und da lehnen wir uns mal kurz aus dem Fenster – allen Smart Home Systemen auf dem Markt bislang noch einen Nachteil: Sie richten erstmal alles ein, erstellen zum Beispiel einen Wochenplan für die Heizung oder legen sich ein Widget auf den Homescreen Ihres Tablets, um mit einer Berührung Licht, Jalousien, Heizung, Fernseher und Receiver zu bedienen. Perfektes Kinoambiente auf Knopfdruck für die Tagesschau. Ihr System verfährt dann nach Plan oder wartet, dass Sie den Knopf drücken. Das ist schon cool, aber mit @home geht es noch cooler – und dass es dabei auch tatsächlich noch sinnvolle Anwendungsszenarien gibt, klären wir jetzt.

@home setzt auf bewährte Technik. Die Entwickler haben ihre Sensoren bereits in diversen US-amerikanischen Altenheimen installiert. Nicht, weil die dortigen Bewohner ein smartes Heim für erforderlich halten, sondern weil es ein riesiges Plus an Sicherheit bedeutet. Die @home Sensoren sind komplexe Bewegungsmelder, die Menschen innerhalb eines Raumes tracken können. Der Clou: Sie kommen dabei völlig ohne weitere Hilfsmittel aus. Niemand trägt ein Tag oder gar ein Smartphone mit sich herum. Die Sensoren erkennen, wieviele Menschen sich im Raum befinden, dass Sie sich gerade ins Bett legen oder aufstehen, dass Sie sich hinknien oder auf dem Boden liegen, dass jemand hereinkommt oder hinausgeht und dass Sie gerade im Raum herumlaufen. Das macht im Altenheim durchaus Sinn – in Verbindung mit dem Internet der Dinge könnten die @home Sensoren die nächste Stufe sein. Schauen Sie mal:

Setzen Sie sich einfach auf Ihr Sofa und schauen Sie zu, wie Ihr Fernseher angeht. Oder stehen Sie morgens auf und lassen Sie Ihr Smart Home System den Wecker ausschalten. Die Dusche geht an, wenn Sie sich davorstellen und so weiter. Vielleicht haben Sie ein Kind, das schlafwandelt – lassen Sie sich in diesem Fall von @home wecken und bringen Sie Ihr Kind wieder sicher ins Bett.

Das Projekt @home braucht noch fleißige Unterstützer, die zusammen eine verhältnismäßig geringe Summe von 25.000 US-Dollar finanzieren sollen. Die Kampagne läuft noch bis zum 10. April und steht (Stand: 19.03.) bei knapp 17.000 Dollar. Für $170 können Sie sich ein @home Kit sichern, das aller Voraussicht nach im Dezember bei Ihnen ankommen wird. Ein Kit besteht aus 4 Sensoren. Sie können mehrere Kits miteinander verbinden.

Wo geht’s lang? Ganz einfach: zur Kickstarter-Kampagne von @home

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Gerrit Schwerz

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