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Monster Lautsprecher

Monster Lautsprecher mit Smart Home Kompatibilität

Das US-Unternehmen Monster hat auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas drei vernetzbare Lautsprecher vorgestellt, die das Open Soure Framework AllJoyn unterstützen.

Die drei Krachmacher mit den Bezeichnungen S1, S2 und S3 sollen ab März für 250, 350 und 450 US-Dollar erst auf den amerikanischen Markt und bald darauf auch nach Europa kommen. Besonders für Smart Home Enthusiasten sind alle drei Modelle eine Überlegung wert.

Um Musik auf den Monster Lautsprechern abzuspielen, gibt es mehrere Möglichkeiten: per Kabel über USB, Klinke oder optischen Eingang, aber auch über Bluetooth und WLAN wird Audiomaterial empfangen und wiedergegeben. Das Pairing findet – entsprechendes Smartphone oder Tablet vorausgesetzt – bequem über NFC statt. Wer sich für das USB-Kabel entscheidet, bekommt sein Gerät über die Abspieldauer aufgeladen. Alle Monster Lautsprecher beherrschen auch den Parallelbetrieb bzw. „Partymodus“: Songs können synchron auf allen im Netzwerk angemeldeten Lautsprechern abgespielt werden.

Monster Lautsprecher App

Bequem per App steuerbar: Monster Lautpsrecher Soundstage S1-S3. (Foto: Monster Products)

Die große Besonderheit der Monster Lautsprecher ist die Kompatibilität zum Open Source Framework AllJoyn. Über dieses Framework kommunizieren verbundene Geräte über Peer-to-Peer Verbindungen miteinander. Dadurch ist es möglich, dass die neuen Monster Lautsprecher in ein bestehendes Smart Home System integriert werden und zum Beispiel den Alarm eines ebenfalls im Smart Home System angemeldeten Rauchmelders verstärken. Die aktuellen TV-Modelle von LG mit AllJoyn Unterstützung können als Display genutzt werden und beispielsweise den aktuelle abgespielten Titel anzeigen.

Die Steuerung erfolgt per Soundstage-App, die für iOS– und Android-Geräte verfügbar ist. Die App unterstützt eine Vielzahl von Streamingdiensten, unter anderem Spotify, Rhapsody und Napster. Dabei verwaltet die App lediglich das Streaming: Nicht das Smartphone, sondern die Lautsprecher stellen die Verbindung zum Streamingdienst her.

Zukünftig soll auch ein Webserver in den Monster Lautsprechern Platz finden, ist zur Markteinführung jedoch noch nicht mit an Bord. Über einen solchen Server könnten Hausautomatisierungsprozesse gesteuert werden und Verbindungen mit anderen Geräten über HTTP aufgebaut werden. Der Webserver wird wahrscheinlich über ein Firmware-Update nachgereicht werden.

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