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Nest Thermostat
(Bild: Nest Labs)

Nest: Wärme ließ auf sich warten

Falls Sie selbst einen der vernetzten Nest Thermostate besitzen, werden Sie es bestimmt bemerkt haben: Ein Software-Fehler führte zum Offlinebetrieb des Gerätes – und dann wurde es kalt, denn auch die Raumtemperatur wurde nicht mehr überwacht.

Nest als Beispiel für Fragilität des Smart Homes

Das Softwareupdate, mit dem sich der Fehler in den Nest Thermostaten eingeschlichen hat, stand schon seit Mitte Dezember 2015 zur Verfügung – allerdings zeigte sich der Bug erst Wochen später. Und konnte wiederum erst Wochen nach dem Auftreten per erneutem Update aus der Welt geschafft werden. Als direkt Betroffener dürfte sich der Smart Home Enthusiasmus in nächster Zeit wohl in Grenzen halten – wer investiert schon in eine innovative Heizungssteuerung und sitzt in der anschließenden Winter-Saison gerne in einer nicht beheizten Wohnung? Und dieser Gedanke prägt wohl viele potentiell am Internet der Dinge interessierte Menschen. Wenn ich mich auf Technik verlasse, bin ich dann verlassen? Oder habe ich ein Backup und was kann im schlimmsten Fall passieren? Als Laie hat man selbst kaum eine Möglichkeit, eventuelle Schwachstellen – sei es nun beim Nest Thermostat oder einem beliebigen anderen Smart Home Gerät – zu erkennen, geschweige denn zu beseitigen. Zusätzlich tauchen regelmäßig neue Meldungen wie diese hier auf, in denen es auch um Risiken der Vernetzung geht.

Der sichere Weg ins Smart Home

Schlagen Sie Skepsis mit Logik und einem Plan B. Auf eine smarte Heizungssteuerung verzichten? Unvorstellbar. So wie für viele Autofahrer der Tempomat zum unverzichtbaren Helfer bei der Vermeidung von Bußgeldbescheiden geworden ist, wachsen vielen Anwendern auch Smart Home Komponenten ans Herz. Wer Sicherheit braucht, kann Sie auch im vernetzten Haus haben. In Sachen Heizungssteuerung ließe sich anstelle von Nest auch auf ein System, das mit vernetzten Heizkörperthermostaten arbeitet, setzen. Zu den beliebtesten darunter gehört das MAX! System von eQ-3. Und selbst, wenn Ihnen womöglich der ganze Kram um die Ohren fliegt: Dann schrauben Sie eben wieder Ihre herkömmlichen Heizkörperthermostate an und müssen nicht frieren. Wer darüber hinaus eine Absicherung benötigt, wird diese höchstwahrscheinlich bald von unterschiedlichsten Versicherungen angeboten bekommen und muss das Smart Home nicht mehr weiträumig umfahren.

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