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Revolv Bundle
(Bild: Revolv)

Revolv: Am 15. Mai unbrauchbar dank Nest

Oben sehen Sie ein Smart Home Bundle von Revolv. Kennen Sie nicht? Gut. Haben Sie bei sich zuhause? Schlecht. Und zwar richtig schlecht, denn am 15. Mai werden die Komponenten eingestampft. Wieso, warum, weshalb – jetzt hier.

Warum wir Revolv eingestellt?

Vor knapp anderthalb Jahren hat Google die Firma Revolv übernommen. Schon damals stand zwischen den Zeilen ziemlich fett gedruckt, man sei eher an der Kompetenz des Teams interesiiert und nicht unbedingt an den Produkten von Revolv. Und so kommt es jetzt auch, und zwar mit voller Wucht. Denn am 15. Mai enden nicht nur der Support oder Systemupdates, sondern an diesem Tag wird der Killswitch umgelegt. Dann geht gar nichts mehr. Weder die App wird sich öffnen lassen, noch werden die Komponenten ihren Dienst tun. Besitzer eines Systems von Revolv haben dann ein Häufchen Elektroschrott in ihren vier Wänden, für den Sie vor nicht allzu langer Zeit noch 300 US-Doller und mehr hingelegt haben. Da gibt es doch bestimmt volle Kaufpreis-Erstattung und vielleicht sogar besonders günstige Konditionen, die Revolv-Kunden zum Kauf von Nest-Hardware animieren sollen, oder? Nope. Ist nicht vorgesehen. Laut Nest ist die Garantie der Geräte ohnehin abgelaufen. Getreu dem Motto „Ist jetzt halt blöd, ne?“ laufen Bestandskunden gegen die Service-Wand:

„What happens to my Revolv service? – As of May 15, 2016, Revolv service will no longer be available. The Revolv app won’t open and the hub won’t work.“ (Quelle: FAQ des Herstellers)

Das System ist hierzulande nicht sonderlich weit verbreitet – dennoch legt sich die Stirn vieler Anwender bei solchen Meldungen in tiefe Falten. Wie sicher ist mein System und droht meiner Investition womöglich das gleiche Ende? Die Antworten lassen sich nur für den Einzelfall klären. Wer das Risiko minimieren möchte, greift zu Systemen großer Hersteller, die wohl nicht von noch größeren Konkurrenten geschluckt und eingestampft werden oder bastelt sich sein eigenes System aus Komponenten, die nicht über fremde Server einfach kaltgemacht werden können. Und bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt: Vielleicht laufen die User ja Sturm gegen das angekündigte Ende, sodass von einer Deaktivierung abgesehen wird. Warten wir es ab.

 

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