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Växt
(Bild: Växt)

Växt: Optimale Pflanzenpflege dank Smart Home Sensoren

Gießen oder lieber noch ein Weilchen warten? Wer keinen grünen Daumen hat, steht oft ratlos vor dem Blumentopf. Mal läuft es ganz gut und dann geht das Grün auf der Fensterbank plötzlich ein. Mit Växt soll das nicht mehr passieren.

Växt: Dieses Gadget verrät, ob Ihre Pflanzen Wasser brauchen

Växt soll der grüne Daumen für Ihr Zuhause werden. Das fast schon Kuriose: Sie benötigen dazu kein Smartphone, denn Växt funktioniert prima alleine. Und zwar wie folgt:

Die Basisstation blinkt, wenn Sie mal wieder gießen sollten. Dann schnappen Sie sich Ihre Gießkanne und nehmen Växt einfach mit zu Ihren Blumentöpfen. In der Erde warten bereits die Sensoren drauf, dass Sie die Basisstation kurz in die Nähe halten. Anschließend bekommen Sie angezeigt, was zu tun ist. Von „Viel gießen“ bis zu „Staunässe“ zeigt Växt Ihnen für jeden Topf genau an, was gerade Sache ist. Alles, was Sie dann noch tun müssen, ist die jeweilige Anweisung zu befolgen und schon gedeihen Ihre Pflanzen als hätten Sie tatsächlich einen grünen Daumen.

Keine Batterien in den Sensoren – was Växt auszeichnet

Damit dieser grüne Daumen seine Wirkung dauerhaft zeigt, stecken Sie in jeden zu überwachenden Blumentopf einen der kleinen Sensoren. Die Teile benötigen nicht einmal eine Batterie. Sie messen die Feuchtigkeit kapazitiv und geben die Werte per NFC an Växt weiter. Deshalb müssen Sie das Hauptgerät immer einmal kurz an den jeweiligen Sensor halten. Praktisch: Sie können für jeden Sensor auch den Typ der Pflanze zuordnen. Zur Auswahl stehen Grünpflanze, Blühpflanze, Kaktus und Orchidee. Denn jeder dieser unterschiedlichen Pflanzen-Typen hat andere Gieß-Bedürfnisse. Das leuchtet völlig ein und hilft noch besser, als einfach nur bei trockener Erde nach Wasser zu rufen.

Växt

Växt weiß, was Pflanzen wollen. Und wann. und wie oft. (Bild: Växt)

Das Hauptgerät benötigt 2 AA-Batterien und soll damit ungefähr ein Jahr lang durchhalten. Je nachdem, wie viele Pflanzen Sie mit den Sensoren ausstatten und wie oft Sie Ihre Gießrunde machen, auch etwas länger oder kürzer. Denn Sie können beliebig viele Sensoren einsetzen und deren Informationen abrufen.

Vernetzung: nein, danke!

Grundsätzlich entsteht erst durch kluge Vernetzung mehrerer Geräte ein Mehrwert im Smart Home. Ihre Hausgeräte erledigen Dinge für Sie vollautomatisch im Hintergrund. Jetzt löst Växt aber ein Problem mit Zimmerpflanzen, die im Topf wachsen. Was wäre der Vorteil einer Vernetzung? Vermutlich das smarte Indoor-Bewässerungssystem, das automatisch für optimale Bedingungen sorgt. Im Normalfall sind aber Sie dieses System bzw. nehmen diese Aufgabe wahr, indem Sie mit einer Gießkanne voll Wasser umherlaufen. Und solange sich daran nichts ändert, halten wir die Vernetzung von Växt auch für überflüssig. Denn die Arbeit haben Sie ohnehin. Zwar bekommen Sie keine Push-Benachrichtigung und können auch Alexa nicht fragen, wie es Ihren Pflanzen geht. Aber dafür blinkt Växt auf, sobald Sie gießen sollten. Und wenn Sie das dann erst abends sehen, nehmen Ihre Pflanzen Ihnen das vermutlich nicht krumm. Schließlich freuen sie sich, dass Sie endlich einen grünen Daumen haben.

Preis und Verfügbarkeit

Växt ist seit kurzem erfolgreich finanziert. Ab Dezember sollen die ersten Exemplare ausgeliefert werden. Das kleinste Starter-Set mit einem Växt und drei Sensoren soll 49,90 Euro kosten. Ein einzelner Sensor dann 9,95 Euro.

Alle weiteren Infos gibt es auf www.växt.de.

 

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