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Watson Assistant
(Bild: IBM)

Watson Assistant: IBM stellt neuen Sprachassistenten vor

Siri, Alexa und Co. bekommen Business-Zuwachs: Der Watson Assistant von IBM wird in Zukunft ebenfalls um Ihre Aufmerksamkeit buhlen. Wir verraten, was die KI kann und worin sie sich von den bisherigen Sprachassistenten unterscheidet.

Watson Assistant: Ein Helfer in allen Lebenslagen?

Er soll nicht nur in einem Lautsprecher wohnen, sondern Sie im Geschäftsalltag auf Schritt und Tritt begleiten. Dazu kommt er natürlich auf unterschiedlichsten Geräten zum Einsatz – zum Beispiel auch im Auto. Dank Zugriff auf Ihre Apps und Termine erledigt der Watson Assistant den ganzen „Papierkram“ für Sie. Fliegen Sie zum Beispiel auf Geschäftsreise in eine andere Stadt, dann kümmert Watson Assistant sich bereits vorher um einen Mietwagen, der dann direkt nach der Landung für Sie bereitsteht. Sie steigen ein und finden die Hoteladresse bereits auf dem Navi vor. Sobald Sie sich dann dem Hotel nähern, kündigt Watson Assistant dort Ihre Ankunft an und übermittelt gleichzeitig auch Ihre Wünsche hinsichtlich Musik, Raumtemperatur und Beleuchtung. Außerdem sendet er Ihre Termine, Nachrichten und E-Mails an das vernetzte Dashboard in Ihrem Zimmer. Sie machen bei Ankunft einfach einen Bogen um die Rezeption, öffnen mit Ihrem Smartphone und dem darauf erhaltenen elektronischen Schlüssel Ihre Zimmertür, machen sich kurz frisch und sind fertig für die anstehenden Meetings.

Solch ein Szenario geht weit über die Fähigkeiten aktueller Sprachassistenten hinaus. Watson Assistant könnte deshalb trotz einiger Monate Rückstand noch deutlich Boden bzw. Marktanteile gutmachen. Denn im Gegensatz zu Alexa und Co. lernt der Assistent Ihre Gewohnheiten kennen und soll Ihnen dadurch immer bessere Antworten geben und Services zur Verfügung stellen können. Das wird anhand von I-Vie deutlich. Die digitale Assistentin arbetiet auf Grundlage des Watson Assistant und kümmert sich um intelligentes Energiemanagement in Ihrem Zuhause:

Business-Einbindungen ab sofort möglich

Entwickler können Watson Assistant bereits in ihre Business-Anwendungen einbauen. Das maschinelle Lernen soll in Verbindung mit Apples Core ML eine Next-Level-KI ermöglichen. Wir sind jedenfalls gespannt, was dabei noch alles herauskommt. Denn einerseits sind schlaue Assistenten die einzig brauchbaren ihrer Art, doch andererseits benötigen sie auch eine Menge Wissen über ihre Benutzer. Der Spagat zwischen eigener Datenhoheit und Vorsprung durch Cloud-KI dürfte bei jedem Einsatz ein klein wenig anders gelingen.

Weitere Infos zu Watson Assistant bekommen Sie auf www.ibm.com.

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Gerrit Schwerz

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