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Werden Schalter Luxus?

Die Zukunft ist App. Kühlschränke, Waschmaschinen, Glühbirnen, die innovativen Neuerungen aus vielen Produktgruppen glänzen vor allem mit Features wie Vernetzung und Fernsteuerung per SmartPhone.

Nur in manchen Lebenssituationen kann das vielleicht auch mal unpraktisch sein. Z.B. wenn man einen dunklen Raum betritt und für Beleuchtung sorgen möchte. Früher war gleich neben dem Türrahmen mal ein Schalter, mit „AN/AUS“ Funktion. Leicht zu ertasten, ohne Anleitung verständlich und zur Not auch mal mit dem Ellenbogen zu bedienen. Gibt es das in einem neu designten SmartHome eigentlich immer noch?

Oder hat man stattdessen nur irgendwo ein paar Hue taps verteilt, der nach Angaben von Philips welterste kabellose, intelligente Schalter für rund EUR 60,– das Stück?

hue-TAP

 

Auch andere Hersteller entdecken einen neu entstehenden Markt für haptische Schalter. Ein Beispiel ist das Kickstarter Projekt bttn. Die Jungs wollen the Simplest Internet User Interface in the World bauen. Sieht aus wie ein Buzzer aus einer Quiz-Show, ist aber ein $99 teurer, WLAN-fähiger Knopf. Der bttn kann E-Mails oder Tweets senden, http-posts RSS-feeds veranlassen und lässt sich in IFTTT als trigger einbinden.

bttn

 

 

Auf der einen Seite finde ich es schon irgendwie spannend, wenn ich mir vorstelle, das in jedem Schalter die Möglichkeiten eines Raspberry Pi stecken würden. Andererseits ist das UI und die Zuverlässigkeit eines klassischen Lichtschalters ziemlich optimal, meine ich.

Wir werden die weiteren Entwicklungen ganz genau beobachten und natürlich hier darüber berichten 😉

About Frank Thomsen

Frank Thomsen
Schon 1999 gründete Frank Thomsen die "Hausmatic development GmbH", mit dem Ziel einen IP-basierten SmartHome Standard zu etablieren. Damals der Zeit leider zu weit voraus, musste die Entwicklung aus finanzielle Gründen nach ein paar Jahren wieder eingestellt werden. Trotzdem ist er dieser Leidenschaft immer treu geblieben, und ist seitdem u.a. als freier Berater und Autor in Sachen SmartHome tätig. Zudem ist er Geschäftsführer eines Unternehmens für die Entwicklung individueller Softwarelösungen und, gemeinsam mit einem kleinen Team, als selbständiger IT-Berater, insbesondere für Business-Anwendungen in der Apple-Welt, tätig.

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