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Hydrao
(Bild: Smart & Blue)

CES 2016: Hydrao – der sparsame Duschkopf  

Die eigene Dusche bietet enormes Sparpotenzial. Wer sich bewusst macht, wie viele Liter aus einem herkömmlichen Duschkopf prasseln, merkt das wahrscheinlich ziemlich schnell. Hydrao setzt mit einem kinderleichten Konzept an diesem Punkt an und warnt Sie vor übermäßigem Wasserverbrauch.

Hydrao: So hilft der Duschkopf beim Wassersparen

Das Prinzip hinter Hydrao ist wirklich einfach: Der Duschkopf zeigt Ihnen schon beim Duschen durch farbiges LED-Licht an, wenn Sie eine bestimmte Wassermenge verbraucht haben. Sie bekommen zudem sämtliche Verbrauchsdaten bequem per Bluetooth auf Ihr Smartphone geliefert. Dort konfigurieren Sie auch sämtliche Optionen. Standardmäßig voreingestellt sind die folgenden Wassermengen und Beleuchtungsfarben:

  • 0-10 Liter: Grün
  • 10-30 Liter: Blau
  • 30-50 Liter: Rot
  • Ab 50 Liter: Blinkendes Rot

Sie merken: mit 50 Litern sollte man pro Duschgang auskommen, sonst wird der smarte Duschkopf ungehalten – oder Sie legen Ihre benötigte Wassermenge selbst fest. Laut Hersteller werden oftmals bis zu 80 Liter Wasser durch die Brause gejagt. Mit Hydrao könnten Sie also schon in den Standard-Einstellungen bis zu 30 Liter Wasser sparen. Und zwar ganz bewusst, Tag für Tag. Sogar Kindern kann auf diese Weise ein bewusstes und sparsames Verhalten beigebracht werden. Sparsam ist der Duschkopf übrigens auch bei seinem eigenen Energieverbrauch: Batterien werden keine benötigt – die notwendige Power wird durch den Wasserfluss erzeugt.

Hydrao ist kein unbeschriebenes Blatt

Schon seit 2014 schraubt das französische Start-up Smart & Blue am smarten Duschkopf – und hat von der ersten Version immerhin ca. 1000 Stück verkauft. Auf der CES 2016 in Las Vegas wurde nun die zweite Version präsentiert. Geplanter Marktstart für den Nachfolger ist 2017. Dann soll der neue Hydrao für 99 US-Dollar in den Handel kommen und die Duschkabinen dieser Welt erobern. Das Start-up peilt dabei nicht nur Privathaushalte, sondern auch Hotels und Pensionen als mögliche Abnehmer an. Zuvor soll im diesjährigen September noch eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter gestartet werden, damit die Produktion finanziert ist.

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