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(Bild: Bach Projects)

GSM-Rauchmelder: Flexibler Brandschutz universell einsetzbar

Wenn Feuer außer Kontrolle gerät, passieren schlimmste Dinge. Rauchmelder können Leben retten, denn sie machen frühzeitig auf einen Brand aufmerksam. Was ist aber mit Orten, an denen kein Strom zur Verfügung steht? Damit Scheunen, Ferienhäuser, Wohnmobile und Co. nicht ungewollt im Dunklen leuchten, gibt es GSM-Rauchmelder. Das Prinzip dahinter ist so simpel wie clever.

Wo lohnen sich GSM-Rauchmelder?

Allgemein lohnen sich GSM-Rauchmelder natürlich überall, wo sich noch überhaupt keine Rauchmelder befinden. Den speziellen Vorteil spielen die batteriebetriebenen Wächter aber erst aus, wenn Sie sie dort einsetzen, wo normale Rauchmelder keine Chance haben: Zum Beispiel in leer stehenden Gebäuden, Lagern, Kellern, Scheunen, Trucks, Wohnmobilen und –wagen, aber im Rohbau Ihres Eigenheims machen sie eine gute Figur. Mit einem GSM-Rauchmelder bekommen Sie im Brandfall sofort eine SMS bzw. einen Anruf und können die richtigen Maßnahmen einleiten.

So einfach lassen sich GSM-Rauchmelder vernetzen

In unserem Beispiel lassen sich bis zu zwölf Geräte vernetzen, dazu gehören neben dem GSM-Rauchmelder auch Hitze- und Kohlenstoff-Melder und manuelle Notwarn-Knöpfe. Das „Melder-Netz“ können Sie optional in eine bestehende Brandmelde- oder Sicherheitsanlage einbinden. Das Vernetzen ist ein halbautomatischer Vorgang: Sie drücken einfach die Codierungs-Taste an allen Geräten, die sich miteinander verbinden sollen. Fünf Minuten später tauschen die Geräte dann die gegenseitig erkannten Kennungen aus und sind auf einer Wellenlänge.

Der GSM-Rauchmelder im Überblick: Technische Details

Der GSM-Rauchmelder besteht prinzipiell aus zwei getrennt arbeitenden Bereichen: Dem eigentlichen Rauchmelder und dem GSM-Modul. Der Rauchmelder funktioniert nach dem foto-optischen Streulich-Prinzip. Das funktioniert so: Klare Luft reflektiert kaum Licht. Innerhalb des Rauchmelders beleuchten Prüf-LEDs die Test-Kammer. Außer den LEDs ist noch ein Licht-Sensor in der Kammer angebracht – allerdings so, dass die LEDs ihn nicht mit ihren Strahlen erreichen können. Kommt nun Rauch in die Kammer, wird das Licht reflektiert und trifft auf den Sensor. Und schon schlägt der Rauchmelder Alarm. Der Sensor leitet das Alarmsignal an die intern verbaute Sirene und das GSM-Modul weiter. Die Sirene lässt sich auch deaktivieren, falls Sie stillen Alarm bevorzugen. Das GSM-Modul kann bis zu fünf Rufnummern über den Alarm benachrichtigen. Bei einer SMS am Tag sollen die beiden CR123-Batterien etwa ein Jahr halten. Nicht, dass Ihr Objekt einmal am Tag Feuer fangen sollte – sie können auch eine routinemäßige SMS versenden lassen, um sicherzugehen, dass das System funktioniert.

Alle weiteren Infos zum GSM-Rauchmelder bekommen Sie bei Bach Projects. Ihr Ansprechpartner Herr Bach freut sich auf Ihre Email an bach@bach-projects.com.

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