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Ausgezeichnete Orte
(Bild: OFFIS – Institut für Informatik)

Studie zu Ausgezeichneten Orten: 5 Trends für das Internet der Dinge

Eine Fraunhofer-Trendstudie hat die Ausgezeichneten Orte 2015 im Internet der Dinge unter die Lupe genommen. Daraus lässt sich allerhand für die Zukunft ableiten – von der Begriffsbedeutung bis zu 5 wesentlichen Trends der Branche. Ein kurzer Überblick.

Deutschland hat Aufklärungsbedarf: Kaum jemand kennt das „Internet der Dinge“

Das Internet der Dinge. Den Begriff haben Sie als ehome-news-Leser bestimmt schon einmal gehört, oder? Und womöglich wissen Sie auch, was dahintersteckt und dass das Internet der Dinge auch im Privatbereich gefragt ist. Dann gehören Sie laut einer repräsentativen Fraunhofer-Umfrage zu einer phänomenalen Minderheit: 2,64 Prozent der Befragten hatten vom Internet der Dinge schon einmal gehört und wussten, dass es auch den privaten Alltag beeinflussen kann. Für alle mit Nachholbedarf:

Internet der Dinge - unsere Definition

Internet der Dinge - unsere Definition

Das Internet der Dinge (abgekürzt IoT) beschreibt den Wandel vom Computer als eigenständiges Gerät zu einem untergeordneten, vernetzbaren Bestandteil von Gegenständen (things).

Beispiel Rauchmelder:
Ein Standard-Rauchmelder erkennt durch Sensortechnik einen Brand und aktiviert daraufhin seine Sirene.
Ein vernetzter Rauchmelder macht nicht nur durch die integrierte Sirene auf den Brandfall aufmerksam, sondern kann dank IoT-Technik auch kommunizieren. Etwa automatisch bei allen Rauchmeldern im selben Haus die Sirene ertönen lassen, automatisch die Feuerwehr alarmieren oder dem Bewohner eine Email schicken.

Die 5 Branchentrends im Überblick

Der Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte 2015“ brachte ganze 100 Siegerprojekte hervor. Die Fraunhofer-Trendstudie analysierte alle genau und erkannte die folgenden 5 Trends:

Trend 1: Wissenswert – Daten intelligent nutzen

Das Datenvolumen wächst im digitalen Zeitalter rasant. Wie lassen sich die Informationen nutzen, um Diagnosen zu stellen oder Vorhersagen zu treffen? Wie können Daten archiviert und für alle zugänglich gemacht werden? Intelligentes Wissensmanagement wird künftig zum entscheidenden Faktor.

Trend 2: Netzfähig – Digitale Kompetenz erwerben

Ob Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell im Internet ausbauen, oder Eltern, die lernen, ihre digitale Identität genauso selbstverständlich zu pflegen, wie ihre Kinder es tun: In allen Sparten der Gesellschaft passen sich die Akteure an die neuen Möglichkeiten an, die sich durch die Digitalisierung bieten. IT-Kompetenz und Fachexpertise sind gefragt, um den Wandel zu meistern.

Trend 3: Klickbewusst – Bewusst surfen und Ressourcen sparen

Welche Optionen bietet die Digitalisierung, um Wasser, Strom und andere Ressourcen einzusparen? Welchen ökologischen Fußabdruck hinterlasse ich durch mein Surfverhalten? Die Hinsicht, dass nichts umsonst ist in der digitalen Welt, wächst. Die ausgezeichneten Ideen tragen zur Bewusstseinsbildung bei und motivieren, die Kosten für Gesellschaft und Umwelt zu reduzieren.

Trend 4: Grenzüberschreitend – Systembarrieren überwinden

Immer mehr intelligente Technologien vereinfachen unseren Alltag – vom Smart Home bis zur Telemedizin. Damit sie nahtlos ineinandergreifen und reibungslos funktionieren, werden Systeme verschmolzen, ihre Grenzen ausgeweitet sowie Leistungen gebündelt – für mehr Belastbarkeit. In Zukunft wird es eine Schnittstelle für alles geben: eine Universalbedienung für das Leben, die jeder individuell und selbstbestimmt für sich nutzen kann.

Trend 5: Wandelbar – Technik, die sich anpasst

Eine technische Lösung für alle – das war gestern. Adaptive Systeme lernen, die Bedürfnisse und Vorlieben der Nutzer umzusetzen und passen sich automatisch an diese an: vom Raumklima über die Einrichtung des PC-Desktops bis hin zu den Frühstückswünschen. Möglich wird das durch verbesserte Sensortechnik sowie uns allumgebende Technologien.

Weitere Infos und die komplette Studie finden Sie auf http://trendreport.deutschland-vernetzt.de.

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