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KIWI: Bombensicherer Smartkey aus Deutschland

Sie haben es bereits in ihrem Logo stehen: KIWI ist ein sicheres und schlüsselloses Zugangssystem für die eigenen Haustür. Man braucht seine Hände nicht mehr, um Zutritt zu bekommen.

Kiwi basiert auf RFID-Technik. Eine Tür kann mit Kiwi auf unterschiedlichen Wegen geöffnet werden. Der sogenannte Ki ist ein kleiner Sender, der mit dem RFID-Chip in der Klingelanlage kommuniziert. Man trägt den kleinen Türöffner in seiner Tasche (ist kleiner als ein Autoschlüssel) und die Tür öffnet sich automatisch, sobald der Ki Kontakt mit der Haustür aufnimmt. Dazu muss der Ki natürlich berechtigt sein. Eine weitere Möglichkeit, eine Tür zu öffnen, ist die Smartphone App von Kiwi, die es für das iPhone, Android, Windows Mobile und Blackberry gibt. Das folgende Video zeigt, wie Kiwi in der Praxis funktioniert:

Geeignet ist Kiwi sowohl für private Haushalte und die Wohnungswirtschaft, als auch für Dienstleister im Bereich von Mehrfamilienhäusern. Beispielsweise kommt der Postbote so automatisch in den Hausflur und muss nicht jeden Tag aufs Neue klingeln. In Notfällen kann Feuerwehr und Rettungsdienst mit Kiwi der Zutritt gewährt werden – das kann in Einzelfällen Leben retten.

Komfort schön und gut, aber wie steht es um die Sicherheit? Die Sicherheitsmechanismen von Kiwi sind vollständig öffentlich dokumentiert und nach dem Open-Source-Prinzip entwickelt. Regelmäßig versuchen White Hat Hacker, sich Zugang zum System zu verschaffen und Schwachstellen zu identifizieren. Bisher sind Kryptologie-Experten und Hacker einer Meinung: Kiwi ist sehr sicher. Es erfüllt Standards, die man vom Online Banking kennt. Darüber hinaus ist der Verschlüsselungs-Code, der das Funksignal zwischen Ki und RFID-Chip sichert, zum Patent angemeldet. Außerdem ist auch das Backend von Kiwi so ausgelegt, dass nur die nötigsten Daten erhoben und gespeichert werden. So soll es zu keinem Zeitpunkt möglich sein, nachzuvollziehen, wer wann welche Tür geöffnet hat. Das mag dem Überwachungsfreak nicht so sehr gefallen, entspricht aber den Prinzipien von Kiwi, nämlich die smarte Verwendung eines „Haustürschlüssels“ nicht auf Kosten der Privatsphäre umzusetzen. Es soll die gleiche Anonymität herrschen wie beim herkömmlichen Schlüssel – den man übrigens parallel zu Kiwi ganz normal weiterbenutzen kann.

Weitere Informationen zu Kiwi gibt es auf Kiwi.ki.

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Gerrit Schwerz

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