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Mixtile Hub HomeKit
(Bild: Focalcrest)

Mixtile Hub: Inkompatible Geräte in HomeKit einbinden

Längst nicht jedes vernetzbare Gerät ist mit Apples Smart Home Plattform HomeKit kompatibel. Deshalb hat Focalcrest jetzt den Mixtile Hub entwickelt. Und darüber können Sie auch nicht-zertifizierte Komponenten in HomeKit einbinden.

Mixtile Hub – spricht Bluetooth, Infrarot, WLAN und ZigBee

Hersteller Focalcrest hat nach eigenen Angaben eine offizielle MFi-Lizenz von Apple erhalten. Also sollte er sich problemlos und ohne etwaige Tricksereien verwenden lassen. Und das funktioniert so: Sie binden als erstes den Hub in Ihr HomeKit-System ein. Anschließend können Sie Ihre mit HomeKit inkompatiblen Geräte am Mixtile Hub anmelden. Der leitet Ihre Befehle dann entsprechend weiter. Er arbeitet also als eine Art Bridge – wie ein Sub-Gateway. Doch der gebotene Mehrwert sollte über diesen kleinen Schönheitsfehler hinwegtrösten. Denn hierbei handelt es sich um eine Plug & Play-Lösung, die Ihnen die Installation Ihrer Geräte ziemlich einfach machen soll. Und auch in Sachen Bedienung haben Sie die Wahl. So können Sie Ihre nicht-zertifizierten HomeKit-Geräte dank des Hubs ebenfalls per Siri steuern. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihre Geräte Bluetooth, Infrarot, WLAN oder ZigBee sprechen. Der Mixtile Hub beherrscht alle vier Übertragungswege gleichermaßen. Und dadurch haben Sie auf einen Schlag die Qual der Wahl. Ob Tür-/Fensterkontakte, Beleuchtung, Thermometer oder Türschlösser: Dank des Hubs können Sie Ihr Zuhause bis oben hin über HomeKit vernetzen.

Hardware-Check: Was steckt drin?

Großartige Rechenkünststücke braucht der Hub nicht durchzuführen. Dennoch hat er genug Wumms unter der Haube, um Ihr Zuhause zuverlässig zu steuern. Das Herzstück bildet der H3 Cortex-A7 mit vier Kernen zu je 1,3 GHz. Er greift auf 1 GB DDR3 RAM zurück und kann bis zu 8 GB auf dem verbauten eMMC-Speicher ablegen. Dank der integrierten Mali GPU können Sie den Mixtile Hub auch per HDMI mit einem Bildschirm verbinden. Und wo wir gerade bei Kabeln sind: Ein 10/100-Ethernetport ist ebenfalls am Gerät zu finden. Praktisch: Zwar braucht der Hub auch einen Stromanschluss. Allerdings hat er ebenso einen Akku mit 2500 mAh an Bord. Sollte das Netz also mal getrennt werden, verabschiedet er sich nicht sofort, sondern hat noch eine schicke Reserve parat.

Mixtile Hub: Preis und Verfügbarkeit

Das Projekt steckt leider noch in den Kinderschuhen – trotz anscheinend bereits erteilter MFi-Lizenz. Deshalb ist bislang weder ein offizieller Release-Termin, noch eine UVP bekannt. Wir halten Sie aber auf dem Laufenden.

Weitere Infos zum Mixtile Hub von Focalcrest bekommen Sie auf www.focalcrest.com.

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