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Nanoleaf Remote
(Bild: Nanoleaf)

Nanoleaf Remote: Fernbedienung für Apple HomeKit jetzt verfügbar

Ab sofort können Sie Ihre Apple HomeKit Geräte auch per Nanoleaf Remote bedienen. Anstatt das iPhone zu bemühen, reicht eine Bewegung des zwölfseitigen Bluetooth-Würfels. Klingt spannend, und deshalb haben wir uns das mal angeschaut.

HomeKit Fernbedienung: So funktioniert die Nanoleaf Remote

Wenn Sie bei Fernbedienung an das klassische TV-Zepter denken, dann wird Sie die Nanoleaf Remote überraschen. Denn anstatt eines Knüppels erwartet Sie ein zwölfseitiger Würfel. Und jede Seite lässt sich mit einer HomeKit Szene belegen. Die Steuerung könnte nicht intuitiver sein: Würfeln Sie einfach bzw. drehen Sie die Seite mit Ihrer gewünschten HomeKit Szene nach oben. Als Rückmeldung, dass alles geklappt hat, leuchtet die Nanoleaf Remote dann auf und vibriert kurz. Wichtig: Als Zentrale braucht die HomeKit Fernbedienung einen Apple TV, ein iPad oder einen HomePod.

Mit zwölf Szenen pro Würfel lassen sich wahrscheinlich schon mehr HomeKit Szenen ablegen, als die meisten Smart Home Bewohner normalerweise benutzen. Tipp: Machen Sie einfach 6+6 daraus. Belegen Sie die Nanoleaf Remote mit sechs HomeKit Szenen und sechs IFTTT-Applets. Das geht nämlich auch und bietet eine zusätzliche Fülle an Automatisierungsmöglichkeiten.

Erste Bewertungen liefern allerdings ein etwas gemischtes Bild. So sei die Hardware zwar in Ordnung, aber in Sachen Software und insbesondere Zuverlässigkeit und Schaltzeiten gebe es noch großes Potenzial, um es mal positiv zu formulieren. In Ausnahmefällen soll es bis zu 20 Sekunden dauern, bis die hinterlegte Aktion nach dem Drehen des Würfels auch tatsächlich ausgeführt wird. Immerhin: Das lässt sich auch im Nachhinein noch fixen und wir gehen an dieser Stelle davon aus, dass das Team der Nanoleaf Remote gerade alle Hebel (und Testwürfel) in Bewegung setzt, um an diesem Punkt nachzubessern.

Kurz zur Hardware: Der Würfel ist mit seinen 9,6 x 9,2 x 7,4 cm noch handlich genug, um ihn auch mal tatsächlich zu würfeln, aber auch ausreichend groß, um ihn bequem auszurichten. Logisch ist, dass die Nanoleaf Remote kein Stromkabel hat, sondern über Batterien betrieben wird. Die zwei mitgelieferten AA-Batterien sollen etwa zwei Jahre halten. Im Standby ca. drei Jahre und bei dauerhafter Benutzung immerhin noch ein Jahr.

Preis und Verfügbarkeit

Die Nanoleaf Remote ist bereits online erhältlich und kostet auf Amazon rund 60 Euro.

Weitere Infos zur Nanoleaf Remote bekommen Sie auf www.nanoleaf.me.

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Gerrit Schwerz

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