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openHAB 2.0
(Bild: Screenshot der Demo)

openHAB 2.0: Die einfache und quelloffene Smart Home Plattform

Das Thema Smart Home hat mit einer gewissen Grundskepsis zu kämpfen: Was passiert mit meinen Daten? Bei einem Smart Home System, das auf openHAB 2.0 basiert, bestimmen Sie das selbst. Ein wenig Bastel-Interesse sollten Sie trotzdem mitbringen.

openHAB 2.0: jetzt mit fertigem Image für den Raspberry Pi

openHAB 2.0 ist eine reine Software-Plattform, die vollständig auf Eclipse SmartHome basiert. Das bedeutet: Für die Hardware sind Sie verantwortlich. Was Sie dazu brauchen? Einen Raspberry Pi in Version 2 oder 3 oder einen vergleichbaren Einplatinencomputer. Doch keine Sorge: Einsteiger mit Interesse an der Materie können ihr Zuhause nun so einfach wie nie zuvor mit openHAB vernetzten und automatisieren. Denn anstatt zuerst ein Linux-System zu installieren und sich anschließend mühsam alle benötigten Software-Pakete nachzuinstallieren, gibt es jetzt eine eigene Distribution für openHAB 2.0: openHABian. Das ist in etwa vergleichbar mit einem Windows-PC, der bei der Installation schon Word, Excel, Powerpoint, Outlook, den Adobe Reader und so weiter automatisch mitinstalliert. Ohne alles später separat aufspielen zu müssen. Total praktisch und einsteigerfreundlich, oder?

openHAB 2.0 Konfiguration: Smart Home, wie Sie es möchten

Ihr Raspberry Pi mit openHAB ist so etwas wie die zentrale Verwaltungsstelle für alle Smart Home Geräte. Jetzt müssen Sie kompatible Geräte und Dienste bloß noch dort anmelden und anschließend nach Belieben vernetzen. Datenschutz? Bitteschön: Alle Daten bleiben auf Ihrem lokalen System. Sie sammeln also bloß Daten von sich selbst. Dadurch brauchen Sie sich um eventuelle Clouds und so weiter keine Sorgen zu machen. Höchstens über die kompatiblen Geräte. Und das bringt uns zur Preisfrage:

Welche Geräte und Dienste lassen sich mit openHAB 2.0 vernetzen?

Geräte und Dienste, die mit openHAB kompatibel sind, heißen dort Bindings. Bislang exisitieren 130 solcher Bindings. Die Zahl soll bis Ende 2017 bis auf 200 nach oben getrieben werden. Wir zählen Ihnen mal ein paar davon auf:

  • AVM
  • Amazon Echo
  • Denon
  • digitalSTROM
  • Ecobee
  • EnOcean
  • Google Kalender
  • HomeMatic
  • IFTTT
  • LG
  • KNX
  • Kodi
  • LIFX
  • Miele
  • Nest
  • Netatmo
  • Onkyo
  • Samsung
  • Somfy
  • Sonos
  • Tesla
  • Twitter
  • Viessmann
  • WeMo
  • Yamaha

Neue Optik für leichteren Einstieg

Wenn Sie sich bislang noch nicht mit openHAB beschöftigt haben, wiord Ihnen die größte Neuerung wohl kaum auffallen: Die Basic UI-Elemente. Denn dieser Teil ist komplett neu gestaltet und wesentlich moderner geworden als die bisherige Classic UI. Doch bevor wir Sie mit einer lustigen Bilderstrecke in den Wahnsinn treiben, probieren Sie das System doch einfach mal selbst aus. Denn auf openHAB.org können Sie eine Demoversion anschauen und bedienen.

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Gerrit Schwerz

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