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Die Zusammenstellung der everhome devices

Smart Home in der everHome Cloud

Wie wäre es, sein trautes Heim über das Internet zu steuern? Bisherige Lösungen nutzen zwar als Endgerät für die Bedienung bereits SmartPhone und Tablet, stehen aber bei der Automatisierung von Geräten noch in den Anfängen. Oder setzen auf aufwändige Verkabelungen wie KNX und eigene Serverkomponeten im eigenen Haus.

Mit everHome versucht sich eine Lösung am Markt, die ganz und gar ihre Dienste in der Cloud anbietet. Der Nutzer kann zwar – wie bei anderen Mitbewerbern auch – über SmartPhone und Tablet seine Geräte direkt steuern, aber eben auch die Beleuchtung zu einer bestimmten Uhrzeit schalten und die Jalousien automatisiert hoch und runter fahren lassen. Diese automatisierten Vorgänge lassen sich im everHome Portal im Browser bequem hinterlegen.

Oder man läutet mit einer Szene den Filmeabend ein. Die Beleuchtung im Wohnzimmer wird automatisch angepasst, die Jalousien werden leicht heruntergefahren und das TV mit einem Fingertipp am Tablet in den richtigen Zustand gebracht.

Die Geräte (Aktoren) werden über Funk mit der everHome CloudBox verbunden, die als 433 MHZ LAN Gateway alle Geräte des Hauses mit dem Internet verbindet.

everHome setzt bei den unterstützten Geräten zunächst auf die bewährten Einbauschalter und Zwischensteckdosen von Intertechno aus Österreich. Diese haben sich schon lange Jahre über Funk-Fernbedienungen bewährt. Andere Hersteller von Funk-Aktoren (433 MHZ, 868 MHZ, 2.4 GHZ) werden folgen.

Es werden von der everHome CloudBox sowohl Intertechno Geräte mit Wahlschaltern für Haus- und Gerätecode wie auch die modernen anlernbaren Schaltgeräte mit Zufallscode (67 Millionen verschiedene Adressen) unterstützt. Diese Geräte werden einfach durch die everHome CloudBox mit einem Zufallscode angelernt und können so sofort verwendet werden.

Auch komplexere Abläufe können im everHome Portal automatisiert werden. Die Überwachungskamera (Sensor) an der Haustür erkennt eine Bewegung durch die eingebaute Motion Detection und verbindet sich über IP mit dem everHome Server in der Cloud. Dieser beauftragt nun die everHome CloudBox einen Funk-Gong (Aktor) im Arbeitszimmer zu schalten. Gleichzeitig lässt sich der Video Stream der IP-Kamera in der everHome App betrachten.

Screenshot des Konfigurationsbildschirms

Browserzugriff auf everhome Konfig

Die Installation der everHome CloudBox ist denkbar einfach: Diese wird mit dem mitgelieferten LAN-Kabel am vorhandenen Router angeschlossen, über das beiliegende USB-Netzteil mit Strom versorgt und schon integriert sich die everHome CloudBox ins Heimnetzwerk und nimmt über das Internet Verbindung mit dem everHome Server in der Cloud auf. Eine Kontrollleuchte zeigt den aktuellen Status der CloudBox an. Das war’s.

Geräte können dann dem everHome Kundenkonto im everHome Portal durch Auswahl des Herstellers und Modelltyps hinzugefügt werden. Einfacher geht es kaum.

Als everHome StarterKit wird die everHome CloudBox mit drei Intertechno Funk Zwischensteckern für EUR 119 angeboten. Ein zeitlich unbegrenzt nutzbares everHome Portal Konto ist enthalten. Die everHome App gibt es für iOS und Android kostenlos im App Store und bei Google Play. Weitere Informationen unter http://everhome.de 

About Frank Thomsen

Frank Thomsen
Schon 1999 gründete Frank Thomsen die "Hausmatic development GmbH", mit dem Ziel einen IP-basierten SmartHome Standard zu etablieren. Damals der Zeit leider zu weit voraus, musste die Entwicklung aus finanzielle Gründen nach ein paar Jahren wieder eingestellt werden. Trotzdem ist er dieser Leidenschaft immer treu geblieben, und ist seitdem u.a. als freier Berater und Autor in Sachen SmartHome tätig. Zudem ist er Geschäftsführer eines Unternehmens für die Entwicklung individueller Softwarelösungen und, gemeinsam mit einem kleinen Team, als selbständiger IT-Berater, insbesondere für Business-Anwendungen in der Apple-Welt, tätig.

3 comments

  1. Das System mag ja zuhaus gut sein, wenn ich aber von unterwegs etwas schalte, weiß ich doch gar nicht, ob z.B. die Kaffeemaschine an oder aus ist, soll heißen, ich erhalte keine Rückmeldung, ob der Schaltbefehl wirklich ausgeführt wurde. Das ist schon ein gravierender Nachteil, oder sehe ich da etwas falsch?
    Ich möchte schon gern wissen, ob meine Gartenbewässerung auch wirklich abgeschaltet ist, oder meine Wasserechnung nach dem Urlaub unendlich hoch ist, weil der Schaltbefehl nicht überprüfbar war und aus irgend einem Grund nicht ausgeführt wurde.
    Und Cloud basierend gefällt mir nach dem Telekom-Qivicon Absturz auch nicht.
    Besser ist eine Homebase, die ich via Handy direkt erreichen kann und in der meine Daten liegen, fertig.
    Da kann man eine Datensicherung vornehmen und hat sie nach einem Crash direkt wieder zur Hand.
    Weshalb Cloud?

  2. Nutze auch seit ein paar Wochen everHome für meine Jalousien. Die Intertechno Geräte schalten wirklich perfekt.

    Servus
    Hans

  3. Ich habe everhome seit ein paar Wiochen. Und bin wirklich über die Stabilität des Systems überrascht. Immer wieder neue Funktionen.

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