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Angee
(Bild: Angee Inc.)

Angee: Eine Dose Smart Home Sicherheit, bitte

Angee soll in Zukunft Ihr Zuhause schützen. Die intelligente Dose steckt voller Sensoren und cleverer Einfälle. Bislang gibt es lediglich funktionierende Prototypen, das soll sich aber bald ändern. Wir haben alle Infos über Angee für Sie zusammengetragen.

Das achtköpfige Entwicklerteam der Angee Inc. arbeitet schon seit knapp zwei Jahren an einer wirklich intelligenten Sicherheitslösung für das eigene Zuhause. Im September war es dann soweit: die ersten Prototypen der dosenförmigen Angee waren fertiggestellt. Jetzt wird das Start-up auf Kickstarter reichlich mit monetären Zuwendungen überhäuft. Der Grund: Angee ist mehr als bloß eine Kamera.

Ein kleiner Motor im dosen- bzw. zylinderförmigen Gehäuse ermöglicht Drehungen um die eigene Achse: Dadurch kann Angee mehr überwachen, als es die meisten anderen Kameras mit Weitwinkelobjektiv im Smart Home tun können. Die zweite Besonderheit bei Angee ist das gesonderte Überwachen von Türen und Fenstern. Durch kleine Aufkleber teilen Sie Angee mit, wo sich Ihre Fenster und Türen befinden. Dann bekommen Sie im Alarmfall nicht bloß eine Nachricht „Bewegung registriert.“ Stattdessen sagt Angee Ihnen ganz genau, welches Fenster oder welche Tür geöffnet oder geschlossen wurde. Sowohl bei Alarm, als auch einfach zwischendurch haben Sie natürlich die Möglichkeit, sich live per Videostream durch das Auge von Angee in Ihrem Zuhause umzuschauen. Ein Stromausfall unterbricht den Livestream nach Hause logischerweise sofort, denn Angee verbindet sich per WLAN mit dem Internet. Allerdings hat die „Sicherheitsdose“ einen Akku für solche Fälle eingebaut und kann bis zu 10 Stunden weiter aufzeichnen.

Zusätzliche Features sind eher in das Komfort- bzw. Spielerei-Segment einzuordnen. Per Gesichtserkennung erkennt Angee, wer gerade durchs Bild huscht oder ob es sich dabei um jemand Unbekanntes handelt. Wer möchte, kann Angee mit einer Zwei-Faktor-Authentifikation zum Ein- und Ausschalten nutzen, braucht dafür aber zusätzlich ein Smartphone zur Stimmerkennung. Falls Sie sich mit einem sicheren Passwort wohler fühlen, brauchen Sie nicht Ihr Gesicht oder Ihre Stimme für den Zugriff verwenden.

Aktuell läuft die Finanzierungsphase für Angee auf Kickstarter. Die erforderliche Summe ist längst bei weitem übertroffen. Allerdings kann sich eine Investition lohnen, um weitere Features ermöglichen zu können – darunter zum Beispiel eine integrierte Spracherkennung auf Deutsch.

Alles Weitere zu Angee erfahren Sie auf der Kickstarter-Seite.

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Gerrit Schwerz

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