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Ottobox
(Bild: Ottomate)

Ottobox: Lernfähige Smart Home Steckdose

Lassen Sie sich doch mal von einem 18-Jährigen beim Energiesparen helfen. Ameer Sami heißt der junge Mann, der zusammen mit seinem Team die Ottobox entwickelt und gerade auf Kickstarter nach Investoren sucht.

Als er 16 Jahre alt war, bekam er regelmäßig von seiner Mutter auf den Deckel, weil er grundsätzlich alle elektrischen Verbraucher angelassen hat. Anstatt sein Verhalten zu ändern, zog er sich in seine Bastelecke zurück und werkelte an der Ottobox. Das ist eine smarte Funksteckdose mit gewissen Vorzügen. Sie können sie nicht nur von überall auf der Welt an- und ausschalten, sondern sie erkennt die Bewohner Ihres Zuhauses und lernt den Alltag. Falls sie zum Beispiel jeden Abend die Tagesschau gucken, dann wird Ihr Fernseher nach einer gewissen Lernphase täglich um 20 Uhr automatisch aus dem Tiefschlaf gerissen und Sie mit Nachrichten versorgen. Natürlich schaltet die Ottobox – wie eine gewöhnliche Funksteckdose – den Strom komplett an oder aus. Auf Standby und die damit verbundenen Mehrkosten können Sie durch die Ottobox vollständig verzichten.

Die Installation ist ein Kinderspiel: Den Stecker des Gerätes aus der Steckdose ziehen, die Ottobox in die Steckdose stecken und den Stecker des Gerätes in die Ottobox stecken. Die smarte Funksteckdose arbeitet und kommuniziert per WLAN. Das bedeutet für Sie, dass keine zusätzliche Hardware anfällt, sondern Ihr Router die Funktion des Gateways übernimmt. Das wird besonders dann wichtig, wenn Sie von außerhalb Ihres Heimnetzwerks auf eine oder mehrere Ihrer Ottoboxen zugreifen möchten. Die Verbindung stellen Sie entweder per App (iOS und Android werden unterstützt) oder per Webinterface vom Desktop-Computer aus her. Dann können Sie nach Belieben schalten und walten – zum Beispiel, um vom Hotel aus Zuhause das Licht für ein paar Stunden einzuschalten oder in der Theaterpause zu kontrollieren, ob Junior noch am PC hängt oder ausnahmsweise rechtzeitig in der Koje liegt.

Eine Ottobox soll 79 US-Dollar kosten. Die für Sie richtige Menge an Ottoboxen für Ihren Haushalt legen Sie selbstverständlich selbst fest; die Empfehlung des Entwicklers richtet sich nach Anzahl Ihrer Schlafzimmer, mindestens sollten es jedoch drei Stück sein. Praktisch: Jede Ottobox hat zwei USB-Steckplätze mit an Bord. Smartphones, Tablets und Co. sind dann nicht mehr auf eine vollwertige Steckdose angewiesen, sondern können bequem per USB aufgeladen werden.

Wenn die Crowdfunding Kampagne auf Kickstarter erfolgreich abgeschlossen wird, sollen die ersten Exemplare gegen Ende dieses Jahres an Unterstützer ausgeliefert werden. Weitere Infos finden Sie direkt auf der Kickstarter-Kampagne.

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