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Smart Camping SmartHome für Hörgeschädigte
(Bild: SmartHome Initiative Deutschland)

Smart Home für Hörgeschädigte – nominiert für einen #smartaward17

Das Smart Home für Hörgeschädigte und Gehörlose von Studenten der TH Wildau steht im Finale des SmartHome Deutschland Awards 2017. Wir stellen es Ihnen kurz vor.

Idee: Das Zuhause hört hin

Wer nur schlecht oder gar nicht hören kann, hat im Alltag allerlei Hürden zu überwinden. Das Smart Home für Hörgeschädigte und Gehörlose entstand im Rahmen des über zwei Semester gehaltenen Seminars Gebäudeautomation der TH Wildau. Die Überlegung: „Betroffenen Personen fallen für gut hörende Menschen banale Handlungen oft schwer, da die häufig genutzten akustischen Hinweis- und Warntöne technischer Geräte, wie zum Beispiel eine Rauchsensors, nicht wahrgenommen werden können“, erklärt Max Dallüge. „Aufbauend auf diesen Überlegungen wurden innerhalb der Seminargruppe verschiedene Szenarien und Use-Cases erdacht, in denen eine technische Lösung im Bereich der Gebäudeautomatisierung hilfreich sein kann.“

Umsetzung: Sensoren melden Ereignisse an eine Smartwatch

Nicht nur im Brandfall ist eine wirksame Benachrichtigung sinnvoll. Auch die übrigen Use-cases zeigen, wie einfach ein Smart Home für Hörgeschädigte und Gehörlose die Betroffenen unterstützen kann. So gibt es etwa Wasserstands-Sensoren für Badewanne und Waschbecken, Infrarot-Thermometer für den Herd und einen Rauchgas-Sensor. Sämtliche Meldungen landen auf einer Smartwatch gesendet. Und die vibriert entsprechend, um auf sich aufmerksam zu machen. Das Display verrät dann, welcher Sensor welches Ereignis erkannt hat. In Zukunft soll das Smart Home für Hörgeschädigte und Gehörlose um weitere Sensoren ergänzt werden. Außerdem sind neue Methoden für die Verständigung zwischen System und Mensch in der Entwicklung.

Das Smart Home für Hörgeschädigte und Gehörlose verdient einen Preis, weil…

Was die Seminargruppe der TH Wildau innerhalb von zwei Semestern auf die Beine gestellt hat, schaffte bislang kein kommerzieller Hersteller. Zumindest ist uns keiner bekannt, der solch eine Lösung anbietet. Hier zeigt sich erneut, wie nützlich vernetzte Geräte tatsächlich sein können. In Sachen Nutzenstiftung auf jeden Fall ganz weit vorne und deshalb aus unserer Sicht absolut zurecht im Finale des SmartHome Deutschland Awards.

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