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Zukunft des Smart Homes

Zukunft des Smart Homes: Studie prognostiziert kaum Wachstum

Es ist wieder Blick in die Glaskugel: Wie ist es um die Zukunft des Smart Homes bestellt? Laut einer Online-Umfrage wird es in absehbarer Zeit kaum Wachstum geben.

Mindshare Studie zur Zukunft des Smart Homes

Wachstum im Smart Home Markt? Eher so mittel, wenn man den Ergebnissen der aktuellen Mindshare Purple Facts-Studie glaubt. Daran nahmen vom 22.02. bis 05.03.17 insgesamt 1049 Internetnutzer zwischen 18 und 69 Jahren teil. Und was ist dabei herausgekommen? Ein prognostiziertes Wachstum irgendwo zwischen 2 und 8 Prozent. Zum Vergleich: Computer, Smartphones, Tablets, Smart TVs und Radios liegen in der Nutzung deutlich weiter vorne.

Woran liegt das?

Grund Nummer 1, weshalb die Zukunft des Smart Homes in der Purple Facts-Studie nicht ganz so rosig aussieht, ist die Bekanntheit. Viele der Befragten kennen die smarten Dienste und Geräte einfach (noch) nicht. Oder zumindest nicht als Geräte mit Internetanschluss. Denn danach wurde gefragt. 100 Prozent Bekanntheit räumten dabei nämlich nur Computer und Smartphone ab. Das Radiogerät als internetfähiges Gerät ist nur 75 Prozent der Teilnehmer bekannt. Aber immerhin dicht gefolgt (74 Prozent) von Heizung bzw. Klimaanlage. Über die Hälfte der Teilnehmer wusste von Wetterstationen, Lautsprecher/Sprachassistenten, Autos, Bewegungsmelder, Sicherheitstechnik für Türen und Fenster, Beleuchtung und Jalousien bzw. Rollläden.

Warum die Skepsis?

Diejenigen, die Smart Home Geräte bereits kennen, aber in naher Zukunft nicht kaufen möchten, haben natürlich ebenfalls ihre Gründe. Hohe Kosten (39 Prozent) sind diesmal aber nicht der Hauptgrund. Vielmehr befürchten 43 Prozent der Teilnehmer eine steigende Abhängigkeit von Technik. Auf Platz 3 und 4 liegen die notwendige Internet-Bandbreite (34 Prozent) sowie der Schutz der Privatsphäre (27 Prozent).

Doch die Zukunft des Smart Homes bringt natürlich auch Vorteile. Am meisten schätzen die Befragten die Möglichkeit, ihr Zuhause von überall aus zu steuern (38 Prozent). Auf Platz zwei liegt der Komfortgewinn mit 29 Prozent. Interessant: Spaß an der Technik liegt mit 24 Prozent noch vor erhöhter Sicherheit und Schutz (22 Prozent).

Die 1049 Teilnehmer wurden quotiert nach Alter, Geschlecht und Bildung. Allerdings handelt es sich nicht um repräsentative Ergebnisse.

Die komplette Mindshare-Studie mitsamt aller Detail-Ergebnisse können Sie sich hier herunterladen: www.mindshareworld.com.

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Gerrit Schwerz

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