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qube muelleimer mit app
(Bild: Qube)

Qube: Stecken Sie Ihr Geld in den Mülleimer

Anstatt Geld zum Fenster herauszuwerfen, können Sie es auch in den Mülleimer stecken. Aber nicht in irgendeinen, sondern einen smarten: Qube. Und zwar im Zuge der Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter.

Qube: Der smarte Abfallbehälter

Mülltrennung und Recycling sind längst keine Randerscheinung mehr, sondern zeitgemäß. Trotzdem gibt es einen Haken: Man bekommt kein Feedback vom Planeten. Ob Sie nun fleißig Müll trennen oder alles zusammen in den falschen Behälter stopfen: Morgen ist die Luft genauso frisch wie heute. Mit Qube ändert sich das. Also nicht die Luft, sondern die Sache mit dem Feedback. Denn Qube macht mit Hilfe der dazugehörigen App ein Spiel aus der Mülltrennung und insbesondere Recycling. Und sie beantwortet eine wesentliche Frage: Was gehört in welche Tonne?

Außer einem Anreizsystem bietet Qube Ihnen die Möglichkeit, sämtlichen Müll in einem Mülleimer zu trennen. Denn das Innenleben besteht wahlweise aus zwei oder drei separaten Eimern. So verschwinden beispielsweise Restmüll, Biotonne und gelber Sack einfach in Qube. Und Sie bekommen nicht nur Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Gewicht Ihres Abfalls, sondern auch die Info, wie das Recycling die Umwelt beeinflusst. Also wie viel Müll Sie produzieren und wie viel CO­2 Sie der Welt durch Recycling ersparen. Und diesen Score können Sie dann mit anderen Qube-Nutzern vergleichen. Mögen die Müll-Spiele beginnen, sozusagen.

Durchdachtes Design

Das Aussehen ist die eine Sache, aber es kommt auch auf die Kleinigkeiten an. Denn schließlich soll das gute Stück im Handel einmal rund 450 Euro kosten. Mal von der ganzen Technik und dem Display abgesehen, gibt es noch einige durchdachte Details. So müssen Sie bloß Ihre Hand über den Deckel halten und er öffnet sich automatisch. Nach kurzer Zeit schließt er dann auch wieder von selbst. Es sein denn, Sie öffnen ihn von Hand bis zum Anschlag. Nettes Feature und an dieser Stelle ähnlich sinnvoll wie beim selbstöffnenden Kofferraum.

Weiteres Detail: Der integrierte Lufterfrischer. Zwar würde Ihre Oma Ihnen empfehlen, drei Teelöffel frisch gemahlenes Kaffeepulver in den Mülleimer zu geben, um Gerüche zu vermeiden. Aber Qube geht noch einen Schritt weiter. Man könnte fast denken, die Entwickler verbrachten einige Zeit im Windkanal. Denn die Raumluft gelangt unter den inneren Mülltrennern von außen in das Gehäuse, trifft oben auf ein Bioduft und strömt dann wieder nach außen. Dadurch bleibt der Müllgeruch im Inneren und Sie riechen höchstens den selbst gewählten Bioduft.

Praktisch: Der Platz für Müllbeutel. Der aktuelle Sack ist natürlich eingespannt, aber auch die restliche Rolle können Sie in Qube verstauen. Und Qube bekommt natürlich rechtzeitig mit, wenn der Vorrat zur Neige geht. Sie bekommen dann per App mitgeteilt, beim nächsten Einkauf an Müllbeutel zu denken oder können sogar direkt online welche nachordern.

Qube auf Kickstarter

Bis alles fertig ist, dauert es noch ein Weilchen. Und es hängt maßgeblich von der benötigten Finanzierungssumme ab: 240.000 Euro müssen nämlich bis zum 22. Dezember zusammenkommen, damit Qube in Serie gehen kann. Aktuell können Sie also fleißig investieren und sich ein Exemplar zum Vorzugspreis von 279 statt 450 Euro sichern.

Alle weiteren Infos dazu finden Sie auf www.kickstarter.com.

 

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