Home > Systeme > Conrad Connect: Betaversion der Tekkie-Haussteuerung gestartet [Update]
conrad connect
(Bild: Conrad)

Conrad Connect: Betaversion der Tekkie-Haussteuerung gestartet [Update]

Die Elektronik-Kette Conrad arbeitet an einem eigenen Smart Home System. Jetzt ist die Betaphase gestartet. Wir stellen Ihnen Conrad Connect kurz vor.

Conrad Connect im Überblick

Sie fürchten einen weiteren Smart Home Standard oder eine Insellösung? Keine Sorge, der Tekkie-Verein macht nicht „das mit den Fähnchen“, sondern setzt schon jetzt auf die Produkte verschiedener Hersteller. Auf der Kompatibilitätsliste stehen bereits zum jetzigen Start der Betaphase die Namen Netatmo, Osram, Smappee, MyFox, Withings, Relayr, FitBit und LifX. Wir spekulieren einfach mal ins Blaue und sagen voraus, dass weitere folgen werden. Es könnte also durchaus sein, dass Sie ein buntes Sammelsurium an vernetzbaren Geräten verschiedenster Hersteller und Entwickler per Conrad Connect verwalten werden. Und diese können Sie bequem über das Conrad Connect Dashboard bzw. den so genannten Regeleditor miteinander verbinden und automatisieren. Ganz einfach am Computer per Drag & Drop, unkompliziert und übersichtlich – auch Einsteigern gelingen dadurch in wenigen Schritten auch aufwendige Automatisierungen per Wenn-Dann-Beziehung. So leuchtet zum Beispiel Ihre smarte Beleuchtung rot, wenn die Luftqualität nachlässt und Sie lüften sollten.

Update: Neue Produkte und Smart Home Services in Conrad Connect integriert

Seit Oktober 2016 gibt es noch mehr Möglichkeiten im Conrad Connect System. Denn ab sofort sind weitere Produkte von verschiedenen Herstellern kompatibel zur Plattform. Und zwar Philips Hue, Logitech Harmony, Garmin, Mobile Alerts, Innogy SmartHome sowie die Services IFTTT (Maker Channel) und Locative. Außerdem zieht internationales Flair ein: Conrad Connect ist jetzt auch auf Englisch verfügbar und erspart der Weltgemeinschaft damit das Lernen der deutschen Sprache.

So lassen sich die neuen Komponenten einbinden und vernetzen

Logitech Harmony

Spannend ist die Einbindung des Logitech Harmony Hubs: Auf einen Schlag übernimmt die Tekkie-Plattform die Kontrolle über mehr als 270.000 Geräte von über 6.000 Herstellern aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik. Mit großer Wahrscheinlichkeit lässt sich damit auch Ihre Hi-Fi-Ecke ins Smart Home einbinden.

Garmin

Und dann gibt es tatsächlich so etwas wie eine kleine Neuheit. Denn auch Garmin ist jetzt mit an Bord. Und zwar mit Wearables, also Fitnessarmbändern und Outdoor-Uhren. Die erfassten Daten sollen im Smart Home genutzt werden. Vielleicht stellen Sie sich ja eine Hue Go auf den Kühlschrank und bekommen erst nach 40 Minuten Dauerlauf grünes Licht für das Fach mit den Schokoriegeln.

Philips Hue

Eher klassisch wird es mit den eben schon erwähnten Leuchten selbst. Philips Hues lassen sich jetzt ebenfalls bequem als Ergebnis einer Smart Home-Regel über Conrad Connect schalten.

Innogy SmartHome

Das als RWE SmartHome bekannt gewordene Komplettsystem ist seit Oktober 2016 auch über die Conrad-Plattform steuerbar. Dadurch ziehen Heizung, Beleuchtung und Co. in das Dashboard ein.

Mobile Alerts

Sensoren für das ganze Zuhause. Das bietet Mobile Alerts. Ob Thermometer im Kühlschrank, Fensterkontakt im Wohnzimmer, Regenmesser im Garten, Pflanzensensor im Blumentopf oder Sensor für Ihr Aquarium. Man hat das Gefühl „there’s a sensor for that“. Und diese Sensoren lassen sich jetzt in Conrad Connect einbinden, sodass Sie alle Messwerte im einheitlichen Dashboard sehen und natürlich auch als Auslöser für Aktionen nutzen können.

Die neuen Services bei Conrad Connect: IFTTT und Locative

IFTTT ist beinahe schon ein alter Hase. Die Automatisierungsplattform verknüpft Geräte und Online-Dienste nach dem Wenn-Dann-Prinzip. „Wenn ich nach Hause komme, schalte das Licht an.“ – „Wenn es regnet, poste das auf Facebook.“ – „Wenn ich angerufen werde, lasse meine Leuchten blinken.“ Und so weiter. Im Falle von Conrad Connect steht Ihnen der Maker Channel zur Verfügung. Diesen Kanal können Sie selbst konfigurieren und als Auslöser für eine Conrad Connect Regel einsetzen.

Mit Locative betreiben Sie aktives Geofencing. Dabei legen Sie zuerst einen bestimmten Standort fest, zum Beispiel Ihr Zuhause oder Ihren Arbeitsplatz. Sobald Sie mitsamt Ihres Smartphones diesen Bereich betreten oder ihn wieder verlassen, kann das eine Smart Home Funktion auslösen. Beispiel: Wenn Sie Feierabend machen und den Bereich Ihres Arbeitsplatzes verlassen, geht in den Wintermonaten automatisch die Heizung an, sodass Sie es zuhause warm haben. Ob Sie sich jetzt früher davongeschlichen haben oder Ihr Überstundenkonto ein paar zusätzliche Einträge verschafft haben.

Jetzt kostenlos für den Conrad Connect Betatest registrieren

Das Smart Home System ist noch nicht final fertig, hier und da könnten also noch Fehler auftreten. Trotzdem kann sich jetzt schon ein Blick lohnen, denn die Teilnahme am Betatest ist für Sie kostenlos. Registrieren Sie sich unverbindlich, dann sind Sie vielleicht bald schon dabei und können die neue Haussteuerung selbst ausprobieren.

Update 2: Noch mehr kompatible Geräte + Dashboard-Demo

Falls Ihnen die bisherigen Infos zur Plattform von Conrad noch nicht ausgereicht haben, können Sie das Conrad Connect Dashboard ab sofort selbst ausprobieren. Dazu haben die Tekkies in ihrem Hauptquartier in Hirschau eigens reale Smart Home Geräte eingerichtet, die Sie per Welcome-Dashboard steuern und durch Regeln miteinander vernetzen können. Einen besseren Praxistest gibt es wohl nicht, oder?

Dazu einfach kostenlos anmelden und ausprobieren.

Außerdem neu mit an Bord der Plattform: Polar Aktivitätstracker

Ob Sie einfach nur Ihre Fitnessdaten mit in das Dashboard nehmen möchten oder mit Hilfe Ihrer smarten Komponenten den eigenen Schweinehund überwinden möchten: Ihr Polar ist jetzt ebenfalls kompatibel mit Conrad Connect. Wenn Sie ihr tägliches Bewegungsziel nicht erreicht haben, könnte der Fernseher womöglich ausgeschaltet bleiben und der Weg nach draußen erleuchtet werden.

Update 3: Do-Regeln und Geräte mit anderen Nutzern teilen

Seit kurzem gibt es zwei neue Funktionen für Conrad Connect. Ziemlich einfach und ziemlich praktisch. Nummer 1: Do-Regeln bzw. Buttons. Vielleicht kennen Sie die Dinger schon aus dem IFTTT-Umfeld. Jetzt eben auch im Conrad System. Funktion: Ein einfacher Schalter in der App. Eine Do-Regel kann in diesem Fall ein einzelnes Gerät, aber auch eine ganze Szene in Gang setzen. Also zum Beispiel das Licht im Flur ausschalten oder das Licht im gesamten Haus ausschalten. Und kurz zum zweiten neuen Feature: Sie können Geräte jetzt mit anderen teilen. Das können Mitbewohner sein, aber auch der Nachbar oder der Brieffreund aus Australien. Dadurch könnten Sie sich zum Beispiel von der Wetterstation Ihres Nachbarn erinnern lassen, bei Regen das Dachfenster zu schließen.

Update 4: Amazon Alexa Support für Conrad Connect

Seit ein paar Tagen können Sie Ihre Do-Regeln auch per Alexa steuern. Der smarte Echo-Lautsprecher ist mittlerweile auch ohne Einladung zu haben. Und deshalb ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass unter den neuen Echo-Besitzern auch Conrad Connect Nutzer sind.

So konfigurieren Sie Conrad Connect mit Alexa

Sie benötigen natürlich den entsprechenden Alexa-Skill. Den bekommen Sie hier. In den ersten Tagen klagten Nutzer über weiße Bildschirme beim Versuch, Alexa mit Conrad Connect zu verknüpfen. Wir konnten es selbst noch nicht testen. Anhand der Bewertungen auf Amazon scheint es jetzt allerdings wohl zu funktionieren. Probieren Sie es einfach aus.

Update 5: Neue Features – mit dabei AirVisual, Google Kalender und Weatherhub

Kurz und knackig und mittlerweile unter fünftes Update zu Conrad Connect. Ab sofort stehen Ihnen zwei komplett neue Features und erweiterte Funktionen für den Google Kalender zur Verfügung. Doch zuerst zu den Neuheiten:

AirVisual Dashboard Widget

Nur ein kleines Widget, aber dafür ziemlich praktisch: Mit dem AirVisual Dashboard Widget können Sie die Luftqualität an einem oder auch mehreren Orten direkt auf dem Dashboard anzeigen lassen. Bequem in Tacho-Optik von Grün bis Violett.

Weatherhub Wetterzentrale

An dieser Stelle zuerst ein Lob an das Conrad-Team: Denn dass die Weatherhub Wetterzentrale jetzt in Conrad Connect integriert wurde, liegt an einer Besucherumfrage. Die Teilnehmer haben sich die Integration gewünscht und bekommen diesen Wunsch jetzt erfüllt. Sie können die Station samt Modulen jetzt also bequem in Conrad Connect verwalten

Erweiterte Google Kalender-Funktionen

Der Google Kalender ist schon etwas länger im Repertoire der Conrad Haussteuerung. Mit dem letzten Update hat das Feature allerdings ein paar neue Funktionen spendiert bekommen. So können Sie jetzt einerseits Termine direkt über die Conrad Connect Oberfläche eintragen und diese auch verwenden, um Einstellungen an Ihren Do-Regeln vorzunehmen. Wie immer: Einfach mal ausprobieren.

Update 6: Rauchmelder Nest Protect verstärkt Conrad Connect

Der smarte Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder Protect von Nest ist schon seit geraumer Zeit erhältlich. Er ist das zweite Produkt der Google-Tochter, die mittlerweile neben dem bekannten Thermostaten auch smarte Kameras für drinnen und draußen anbietet.

Nest Protect hat es jetzt auf die Kompatibilitätsliste von Conrad Connect geschafft. Und das bringt Ihnen zusätzliche Vorteile. Schließlich können Sie den Rauchmelder nun noch weiter vernetzen. Lassen Sie im Alarmfall zum Beispiel alle smarten Zwischenstecker deaktivieren. Womöglich befindet sich darunter auch der Brandherd, der damit zumindest keinen Nachschub aus der Steckdose mehr bekommt. Oder lassen Sie über Conrad Connect eine SMS an Nachbarn, Familie oder Freunde versenden, falls Sie selbst zum Beispiel im Urlaub. Oder lassen Sie die Beleuchtung rot blinken, wenn es brennt. Letzteres funktioniert nicht nur in Ihren eigenen vier Wänden, sondern auch woanders. Zum Beispiel im Büro oder in der vernetzten Ferienwohnung.

Praktisch: Die Push-Mitteilung, wenn die Batteriekapazität sich dem Ende neigt.

Update 7: Honeywell evohome jetzt kompatibel mit Conrad Connect

Pünktlich zum Schnee nach Ostern gibt es von Conrad Connect eine sinnvolle Neuigkeit: Die Integration der Heizungssteuerung Honeywell evohome. Denn gerade bei stark ausgeprägtem Aprilwetter kann eine optimal vernetzte Heizung absolut nicht schaden.

Per Conrad Connect können Sie zum Beispiel standortabhängig heizen. In der Praxis: Sie verlassen Ihren Arbeitsplatz und evohome regelt die Temperatur hoch. Oder Sie heizen nach Zeitplan, den Sie bequem über Ihren Google Kalender einrichten. Dort einfach einen Termin eintragen in den Heiz-Kalender eintragen und schon funktioniert es automatisch. Oder womöglich doch lieber in Abhängigkeit der Außentemperatur? Erstellen Sie doch eine Regel über Conrad Connect, durch die Ihre Netatmo Wetterstation je nach Witterung automatisch die Temperatur regulieren kann. Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und vernetzen, was das Zeug hält.

Update 8: Google Home in Conrad Connect einbinden

Es hat nicht lange gedauert: Ab sofort steht Ihnen für Conrad Connect eine weitere Sprachsteuerungs-Möglichkeit zur Verfügung – und zwar Google Home. Vorerst nur auf Englisch, denn die deutsche Version von Google Home erwarten wir erst im Sommer.

In drei Schritten einrichten

Als erstes sagen Sie Google Home einfach auf Englisch, dass Sie ihn mit Conrad Connect verbinden möchten – „Let me talk to Conrad Connect“ sollte funktionieren.

Danach geht es ans Smartphone. Denn dort müssen Sie noch Ihr OK geben. Dazu bekommen Sie eine Benachrichtigung. Die brauchen Sie bloß anzutippen und schon werden Sie zum letzten Schritt weitergeleitet.

Und das ist Conrad Connect. Dort melden Sie sich mit Ihren gewohnten Zugangsdaten an, um den Zugang von Google Home zu bestätigen. Und dann sind Sie fertig.

Anschließend können Sie Ihre Automatisierungsregeln bequem über Googles Assistenten steuern.

Update 9: Nest Cam mit Conrad Connect vernetzen

Die Kompatibilitätsliste von Conrad Connect wächst stetig weiter. Das liegt auch an der starken Community, die den Entwicklern immerzu ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge mitteilen. Wegen des positiven Feedbacks auf die Integration des Nest Protect Rauchmelders bekommt nun auch die Nest Cam ihren Platz auf der Smart Home Plattform von Conrad. Sie können ihr Exemplar der Sicherheitskamera jetzt hinzufügen und von vielseitigen Möglichkeiten profitieren. Konkret: Vernetzen Sie Ihre Nest Cam über Conrad Connect mit anderen Smart Home Geräten in Ihrem Zuhause.

Verwenden Sie beispielsweise den Bewegungsmelder der Nest Cam, um automatisch das Licht einzuschalten. Oder lassen Sie automatisch die Raumtemperatur absenken, wenn die Kamera über längere Zeit keine Bewegung mehr erkannt hat. Wie immer: Oder oder oder – Smart Home mit Conrad Connect ist, was Sie draus machen.

Update 10: Conrad Connect nimmt myStrom ins Portfolio auf

Mittlerweile ist Conrad Connect seit über ein halbs Jahr online. Und wie Sie sehen, gedeiht es prächtig. Immer mehr Hersteller und Geräte finden ein Plätzchen auf der Plattform, sodass Sie immer größere Auswahl und Möglichkeiten bekommen. Seit heute können Sie die Kompoenten des Schweizer Anbieters myStrom mit Conrad Connect verbinden und vernetzen. Unter anderem geht es um die folgenden drei Geräte:

WiFi Button

Ein Smart Home-Schalter, den Sie frei mit unterschiedlichsten Funktionen belegen können. Zum Beispiel als smarten Lichtschalter, der eine Licht-Szene aktiviert, oder als „Alles aus“-Knopf beim Verlassen Ihres Zuhauses. Insgesamt sind drei Modi möglich: Einfaches Drücken, doppeltes Drücken oder langes Drücken.

WiFi Switch

Mit diesem Zwischenstecker binden Sie alle Geräte mit Stecker in Ihr Smart Home ein. Denn damit können Sie sie automatisch ein- und ausschalten lassen. Pluspunkt: Der myStrom WiFi Switch bietet intelligente Stromsparfunktionen, um den Energieverbrauch zu senken.

WiFi Bulb

Ein smartes Leuchtmittel, das Sie einfach in Ihre bestehende Lampe drehen und anschließend vernetzen können. Ob Orange, Blau oder Weiß: Die myStrom WiFi Bulb leuchtet in der Farbe, die Sie gerne hätten. Und das natürlich auch automatisch, wenn Sie sie entsprechend per Conrad Connect mit Auslösern oder Sensoren vernetzen.

Update 11: Zipato über Conrad Connect steuerbar

Ab sofort können Sie Zipato in Conrad Connect einbinden. Damit wachsen zwei ganze Plattformen zusammen. Denn allein über Zipato können Sie Geräte und Komponenten von aktuell 30 verschiedenen Herstellern vernetzen und steuern. Jetzt ist diese Plattform also auch Bestandteil von Conrad Connect. Das bringt aber nicht nur einen weiteren Eintrag auf der Kompatibilitätsliste, sondern auch echten Mehrwert für Sie als Anwender.

Fenster meldet: Ich möchte geschlossen werden

Das Beispielprojekt folgt der Integration auf dem Fuße. Das Szenario: Sie lüften und vergessen, das Fenster wieder zu schließen. Über Zipato und eine Conrad Connect Regel bekommen Sie dann einfach eine SMS, die Sie daran erinnert. Dazu benötigen bloß einen Fenstersensor und können loslegen. Gehen Sie in Conrad Connect auf Regeln und fügen Sie über das Pluszeichen eine neue Regel hinzu. Anschließend den door_window_state-Sensor auswählen und per Drag an Drop ins Editierfeld befördern. Daneben setzen Sie das blaue Verzögerungs-Icon und verbinden es mit dem Sensor-Symbol.

Die Verzögerung können Sie selbst bestimmen, zum Beispiel 15 Minuten. Wichtig: Als Auslöser müssen Sie natürlich den Status „offen“ angeben. Jetzt fehlt nur noch die Aktion, die passieren soll, wenn Ihr Fenster die entsprechende Zeit offen war. Um eine SMS zu erhalten ziehen Sie das SMS-Icon ins Editierfeld und verbinden es mit dem Verzögerungs-Icon. Dann tragen Sie noch Ihre Handynummer oder die Ihrer Schwiegermutter ein und legen den Nachrichtentext fest. Zum Schluss speichern und ausprobieren.

Update 12: Mediola und Conrad Connect miteinander verknüpfen

Über Mediolas IQONTROL bzw. AIO Creator Neo lassen sich bereits zahlreiche Geräte verschiedener Hersteller miteinander vernetzen. Dieses komplett eigene Netzwerk können Sie über den Maker-Channel von Conrad Connect in die Plattform integrieren und dann noch weiter automatisieren.

So geht’s: Mediola in Conrad Connect einbinden

Um Mediola-Geräte in Conrad Connect einbinden zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Falls Sie IQONTROL verwenden, benötigen das AIO Gateway V5 und einen aktivierten Cloud Services Account. Und im Falle des AIO Creator Neo ein AIO Gateway V5 Plus oder NEO Server sowie ebenfalls einen aktivierten Cloud Services Account.

Dann kann es losgehen. Loggen Sie sich in Ihren Conrad Connect Account ein und klicken Sie auf Regeln. Anschließend auf das Plus-Zeichen. Dort greifen Sie den Maker-Aktor aus der Aktoren-Gruppe und ziehen ihn auf die Arbeitsfläche. Daraufhin erscheinen auf der rechten Seite die Eigenschaften des neuen Aktors. Und was Sie dort eintragen müssen, erfahren Sie aus Ihrem Mediola Cloud Services Account. Melden Sie sich also parallel dort an und gehen Sie auf Cloud Configuration und dann auf Calls. Dort wählen Sie das Gerät aus, das Sie per Conrad Connect weiter vernetzen möchten – und natürlich den Befehl, der zu Ihrem Vorhaben passt. Mit einem Klick auf View Command Info bekommen Sie dann den passenden Code angezeigt. Diesen kopieren Sie einfach und fügen die Teile URL, Method, Content-Type und Body jeweils in die gleichnamigen Felder bei Conrad Connect ein.

Do-Regeln mit Mediola und Conrad Connect erstellen

Sobald Sie den Aktor hinzugefügt haben, können Sie damit direkt weiterarbeiten und eine automatische Do-Regeln nach dem Wenn-Dann-Prinzip anlegen. Wenn Sie zum Beispiel Ihre Homematic-Steckdose aus- oder einschalten möchten, wenn Sie einen Termin haben, können Sie das per Google Kalender realisieren. Dazu einfach den (bereits mit Conrad Connect verknüpften) Google Kalender-Sensor in den Regelditor ziehen und Out of Home sowie 0 Minuten als Zusatz auf der rechten Seite eintragen. Anschließend verbinden Sie Ihren frisch erstellten Mediola-Aktor mit dem Kalender-Sensor und wählen Event als Auslöser. Zum Schluss nur noch speichern und fertig.

Je nachdem, welche Mediola-Geräte Sie mit Conrad Connect verknüpfen möchten, ergeben sich natürlich auch noch ziemlich viele weitere Möglichkeiten. Probieren Sie es doch einfach mal aus.

Update 13: Regeln heißen jetzt Projekte

Das Rad neu erfinden? Das wäre zwar eine runde Sache, aber es geht auch einfacher. Das spiegelt sich bei Conrad Connect nun auch im neuen Namen der Regeln wider. Denn Regeln heißen jetzt Projekte. Damit aber nicht genug, denn es gibt eine wunderbare Funktion, die besonders Einsteigern sehr gefallen dürfte. Denn die Conrad Connect Projekte können auch veröffentlicht und dadurch von anderen benutzt werden. Im Prinzip so wie beim Automatisierungsdienst IFTTT, dessen Applets ebenfalls für die Community zugänglich sein können.

Wenn Sie also eine Idee haben, die Sie mit Conrad Connect umsetzen möchten, dann können Sie erst einmal nachschauen, ob sie nicht schon vielleicht von jemand anderem umgesetzt wurde. Dann könnten Sie dieses Projekt nämlich einfach verwenden und hätten mit wenigen Klicks eine zusätzliche Funktion oder Automatisierung.

Umgekehrt klappt das natürlich auch: Wenn Sie etwas ausbaldowert haben und Ihre Idee als Projekt in Conrad Connect umgesetzt haben, dann können Sie es auch ganz einfach mit anderen teilen. Die Community überschüttet das Projekt dann mit Likes, wenn es entsprechend sinnvoll ist oder Sie damit anderen eine Menge Arbeit abgenommen haben.

Update 14: Smarte Tapkey Türschlösser ab sofort kompatibel

Mal wieder ein neuer Partner für die Smart Home Plattform Conrad Connect: Und zwar Tapkey, deren Name Programm ist. Denn die smarten Türschlösser lassen sich wie Hotelzimmer öffnen – per NFC. Dazu nutzen Sie entweder Ihr Smartphone oder selbst bespielte NFC-Tags, die Sie dann einfach ans Schloss halten. In Verbindung mit Conrad Connect lässt sich dieses Öffnen der Tür weiter vernetzen. So könnten Sie etwa automatisch das Licht oder die Heizung einschalten lassen, wenn Sie Ihre Haustür per NFC öffnen.

Tapkey können Sie auch im Büro einsetzen. Und dadurch etwa den Zugang zum Konferenzraum regeln. Vorteil: Wer an einem Meeting teilnimmt, bekommt automatisch auch eine Zugangsberechtigung für die Tür. Und: Die Heizungssteuerung ist an den Termin des Meetings gekoppelt. Solch ein Projekt können Sie einfach importieren. Suchen Sie einfach nach dem Projekt „Smart Office“ und machen Sie es sich zunutze. Alles, was Sie dazu benötigen, sind Honeywell-Thermostate an der Heizung, einen Google-Kalender für die Zeit und Zutritts-Steuerung sowie natürlich ein smartes Tapkey Türschloss.19

Alle weiteren Infos gibt es auf www.conradconnect.de.

About Gerrit Schwerz

Gerrit Schwerz

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.